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Gerichtsurteil in Hessen: Jäger müssen Rotwild schießen

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Vom Gericht verdonnert  

Jäger müssen Rotwild schießen

06.08.2013, 13:43 Uhr | dpa

Einige Jäger in Nordhessen müssen erst per Gericht dazu aufgefordert werden, Rotwild zu schießen. Das Verwaltungsgericht Kassel ordnete die Pächter von fünf Jagdbezirken im Stadtwald Zierenberg an, in jedem Gebiet mindestens drei Stück Rotwild zu erlegen.

Wenn bis Ende August nicht mindestens ein entsprechendes Tier pro Jagdbezirk geschossen werde, werde Hessenforst dies auf Kosten der Pächter tun, hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung.

Behörde vs. Jäger

Die Untere Jagdbehörde hatte die Jäger zum Erlegen angewiesen, weil die Tiere die Rinde von Eschen fressen und dadurch sogenannte Schälschäden entstehen. Das dadurch geschädigte Holz sei nur noch als Brennholz zu gebrauchen, so sei ein Schaden in sechsstelliger Höhe entstanden.

Die Jäger weigerten sich aber und zogen vor Gericht. Sie argumentierten, die Schäden an den Eschen würden nicht durch die Tiere verursacht, sondern durch ein Absterben der Eschentriebe. Die Richter gaben der Behörde recht. Die Pächter können noch vor den Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ziehen.

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