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1000 Euro Finderlohn für Alligator-Schildkröte in Irsee

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Reptil im Badesee

1000 Euro Finderlohn für bissige Schildkröte

12.08.2013, 13:30 Uhr | dpa

Warnschild am Oggenrieder Weiher in Irsee (Quelle: dpa)

Warnschild am Oggenrieder Weiher in Irsee (Quelle: dpa)

Die Suche nach der Alligator-Schildkröte im Allgäu geht weiter. Andreas Lieb, Bürgermeister der Gemeinde Irsee, hat nun einen Finderlohn von 1000 Euro für die Schildkröte ausgelobt, die einen achtjährigen Jungen in den Fuß gebissen hat.

Im Laufe der Nacht sei das bissige Reptil am Oggenrieder Weiher nicht aufgetaucht, berichtete ein Sprecher der Polizei. Das Tier hat sich an dem Badesee vermutlich im Schlamm versteckt. Im Laufe des Tages werde über das weitere Vorgehen beraten, sagte der Bürgermeister. Möglicherweise könnten Lebendfallen aufgestellt werden, um das Tier zu fangen. "Wir müssen den See einfach weiterbeobachten", sagte Lieb.

Teenager gaben dem Reptil inzwischen einen Namen. "Lotti" heißt das Tier, wie auf Pappschildern am Seeufer zu lesen ist.

Wasser abgelassen

Die Schildkröte hatte einem Jungen mit einem Biss die Achillessehne zweimal durchtrennt. Der Badesee wurde daraufhin gesperrt. Am Sonntagabend ließ die Feuerwehr das Wasser aus dem See. Zuvor hatten Mitglieder des Fischereivereins Kaufbeuren rund 500 Karpfen, Zander, Rotaugen und Rotfedern abgefischt und in einen anderen Teich gebracht.

Auch "Schnappi" und "Eugen" machten Schlagzeilen

Die bissigen Reptilien sind eigentlich in den USA beheimatet, ihre Haltung ist in Deutschland seit 1999 verboten. Wie das Tier in den Weiher kam, ist unklar. Vermutlich wurde es von seinem Besitzer ausgesetzt.

In den vergangenen Jahren sorgten gefährliche Reptilien immer wieder für Aufregung. Im Jahr 2008 verängstigte in München eine Schnappschildkröte eine Spaziergängerin. Bei Garmisch-Partenkirchen biss ein weiteres Exemplar einen 15-Jährigen in den Finger und erhielt daraufhin den Spitznamen "Schnappi". Die Geierschildkröte "Eugen" löste 2002 als "Ungeheuer von Dornach" bei München ebenfalls ein Badeverbot aus.

12.08.2013, 13:30 Uhr | dpa

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