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Atomunfall in Japan: Nuklearer Ernstfall tritt ein

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Verzweifelter Rettungsversuch in Fukushima

12.03.2011, 22:01 Uhr | T-Online.de, AFP, dpa, dapd

Verzweifelter Rettungsversuch in Fukushima. Im Atomkraftwerk Fukushima ist es zu einer Explosion gekommen (Foto: AP)

Im Atomkraftwerk Fukushima ist es zu einer Explosion gekommen (Foto: AP)

 

Nach dem Jahrhundert-Erdbeben in Japan steht das asiatische Land vor einer nuklearen Katastrophe: Die Lage nach der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima bleibt kritisch. Immer wieder äußern Experten die Vermutung, es sei bereits zur Kernschmelze im Reaktorblock 1 gekommen. Der ehemalige Chef der deutschen Atomaufsicht, Wolfgang Renneberg, erwartet den "Super-GAU". Japans Regierung dementiert und will die Lage unter Kontrolle haben.

Das Geschehen im Live-Ticker:

+++ Reaktorkern wird geflutet +++

[22:50 Uhr] Nach einer Explosion im Atomkraftwerk Fukushima haben Techniker damit begonnen, den Reaktorkern mit Meerwasser zu fluten. Damit soll nach einer Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo eine drohende Kernschmelze verhindert werden.

+++ Massenevakuierungen begonnen +++

[22:49 Uhr] Die Internationale Atomenergieagentur berichtet, dass 170.000 Menschen aus der Umgebung des beschädigten Atommeilers Fukushima Daiichi evakuiert werden sollen. Die Anwohner in 20 Kilometer Umkreis wurden angewiesen, die Gegend zu verlassen, berichtete die UN-Behörde.

+++ Weitere Kernschmelze droht +++

Momentan droht eine Kernschmelze in Reaktor 1. Ein Greenpeace-Sprecher wies darauf hin, dass in einem weiteren Reaktor des gleichen Kraftwerks dasselbe Szenario drohe. Fünf der zehn Reaktoren in den beiden Kraftwerken seien derzeit ohne Kühlung. Die Lage sei womöglich weitaus stärker außer Kontrolle als bekannt.

+++ Röttgen: "Kernenergie ist Auslaufmodell"

[22:15 Uhr] Umweltminister Norbert Röttgen hat die Kernenergie als Auslaufmodell bezeichnet: "Wir betrachten sie als Brücke, das heißt, sie ist ein Auslaufmodell." Die Ereignisse dieser Tage hätten bewusst gemacht, "dass wir eine andere Energieversorgung brauchen", sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Tagesthemen". Die japanischen Kernkraftwerke seien mit Blick auf die Erdbebengefährdung besonders sicher ausgelegt worden, sagte der auch für die Reaktorsicherheit zuständige Minister. "Und trotzdem ist es passiert."

+++ Radioaktive Wolke käme momentan nicht nach Europa +++

[22:04 Uhr] Eine eventuelle radioaktive Wolke würde bei der gegenwärtigen Witterung von Japan aus zunächst auf den Pazifik hinaus und etwa einen Tag später in Richtung der Philippinen ziehen. Das haben Berechnungen von Meteorologen ergeben. West- und Mitteleuropa sowie der europäische Luftraum wären insbesondere aufgrund der großen Entfernung derzeit nicht akut betroffen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen für die deutsche Bevölkerung seien nicht zu befürchten, teilte das Bundesumweltministerium mit.

+++ Atomlobby verteidigt Laufzeitverlängerung +++

[21:01 Uhr] Der Technikvorstand des Energiekonzerns RWE, Gerd Jäger, sieht trotz des Atomunfalls in Japan keinen Grund, die Laufzeitverlängerung für deutsche Meiler bis 2035 zu überdenken. "In Deutschland werden mit gutem Grund höchste Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke angesetzt, und sie werden von uns erfüllt", sagte er der "Welt am Sonntag".

+++ Deutsche Helfer verlassen Japan wieder +++

[20:28 Uhr] Eine deutsche Hilfsorganisation hat wegen der atomaren Gefahr ihren Einsatz vorerst abgebrochen. Ein dreiköpfiges Vorausteam der I.S.A.R. Germany ("International Search and Rescue") aus Duisburg fliege aus Tokio wieder ab, ohne in die zerstörten Gebiete nahe des Erdbebenzentrums zu reisen, "Wir wissen nicht, was in den nächsten Tagen passiert mit den Atomkraftwerken. Da hat die Einsatzleitung entscheiden, dass Sicherheit vorgeht und wir nicht in das Land einreisen werden", sagte Feuerwehrmann Björn Robach.

+++ Strahlenbelastung weiter ungeklärt +++

[19:53 Uhr] Noch immer gibt es keine einheitlichen Informationen zur Radioaktivität in der Region um das Kraftwerk. Regierungssprecher Yukio Edano teilte mit, die Strahlung in der Umgebung von Fukushima-Daiichi sei nach der Explosion nicht gestiegen, sondern sogar gesunken. Die Präfekturverwaltung Fukushima gab wiederum an, die Strahlung auf dem Kraftwerksgelände habe inzwischen 1015 Mikrosievert pro Stunde erreicht - eine Dosis der ein gewöhnlicher Mensch in einem Jahr ausgesetzt wird.

+++ Kanzlerin befürchtet keine Gefahr für Deutschland +++

[19:30 Uhr] Angela Merkel sieht derweil keine Gefahr für Deutschland: Es sei "nach menschlichem Ermessen nicht vorstellbar", dass es direkte Auswirkungen des Unfalls auf Deutschland gebe, sagte sie bei dem Krisentreffen im Kanzleramt. Dafür liege Japan zu weit entfernt. Es gebe aber noch kein klares Bild der Lage, fügte Merkel hinzu. Sie hoffe, es werde den Experten vor Ort gelingen, den Austritt weiterer Radioaktivität zu verhindern.

+++ Merkel will deutsche Atomkraftwerke überprüfen +++

[19:19 Uhr] Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Überprüfung der Sicherheitsstandards bei den deutschen Atomkraftwerke angekündigt. "Die Geschehnisse in Japan sind ein Einschnitt für die Welt", sagte sie soeben bei einem Krisentreffen in Berlin. Wenn in einem solch hoch entwickelten Land wie Japan mit höchsten Sicherheitsstandards ein solcher Unfall passiere, könne "auch Deutschland nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Merkel.

+++ Deutscher soll im Unglücks-AKW arbeiten +++

[19:01 Uhr] Das Auswärtige Amt geht Hinweisen nach, wonach sich ein deutscher Kernenergietechniker im Katastrophengebiet rund um das japanische Atomkraftwerk Fukushima aufhalten könnte. Man stehe mit dessen Angehörigen in engem Kontakt, teilte eine Sprecherin mit. Der Mann soll für den französischen Atomkonzern Areva in der Atomanlage gearbeitet haben.

+++ Russland befürchtet nukleare Wolke +++

[18:46 Uhr] Russland befürchtet eine nukleare Wolke. Nach dem Atomunfall kündigte der russische Regierungschef Wladimir Putin die Überprüfung der Notfallpläne an: "Die Lage im gesamten fernen Osten Russlands muss so sorgfältig wie möglich kontrolliert werden", erklärte er laut der Nachrichtenagentur Ria-Novosti nach einem Krisentreffen. Das Ministerium für Notfallsituationen teilte mit, die Zahl der Messungen von Radioaktivität in den Richtung Japan liegenden Gebieten sei erhöht worden. Dies betreffe die nördlich an Japan grenzende Insel Sachalin, die weiter im Norden liegende Halbinsel Kamtschatka sowie die Festland-Regionen Primorje und Chabarowsk. Bislang seien die Werte aber normal.

+++ Kühlwasserspiegel sinkt - Brennstäbe liegen frei +++

[18:00 Uhr] Die japanische Tageszeitung Asahi berichtet, der Kühlwasserspiegel im Fukushima-Reaktor sei auf einen Stand von 1,7 Metern gesunken. Die etwa vier Meter hohen Brennelemente lägen also zur Hälfte frei. Es besteht das Risiko, dass sich die Stäbe dadurch immer weiter erhitzen und schmelzen. Die japanische Atomschutzbehörde teilte mit, dass die Temperaturen im Reaktor rückläufig seien, berichtet "Spiegel-Online". Die AKW-Betreiberfirma Tepco pumpte Meerwasser in den überhitzten Reaktor, um die Lage in den Griff zu bekommen. Im Laufe des Tages wurde jedoch von zahlreichen Experten vermutet, dass es bereits zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen sei.

+++ Angeblich fünf Reaktoren außer Kontrolle +++

[17:47 Uhr] Offenbar drohen auch weiteren Reaktoren der Atomanlagen Fukushima 1 und 2 eine Kernschmelze: "Fünf von zehn Reaktoren in Fukushima sind ohne Kühlung", sagte ein Greenpeace-Sprecher unter Verweis auf Informationen aus der Krisenregion. Angesichts der Verkettung unterschiedlicher Ereignisse sei die Lage womöglich außer Kontrolle. "Es ist dramatisch, weil derzeit scheinbar unkontrolliert Radioaktivität austritt."

+++ Behörden stufen AKW-Explosion als "Unfall" auf Störfallskala ein +++

[17:31 Uhr] Die Strahlendosis in der Krisenregion um den Meiler Fukushima 1 hat inzwischen den zulässigen Grenzwert überschritten: Dies teilten die japanischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Sie stuften die Folgen des Erdbebens im ersten Reaktorgebäude der Anlage auf die Stufe 4 der siebenstufigen INES-Skala für die Beschreibung der Tragweite von Atomzwischenfällen ein. Nach der Definition ist das ein "Atomunfall mit lokalen Konsequenzen". Zum Vergleich: Der Atomunfall von Tschernobyl 1986 rangiert bisher als größte Nuklearkatastrophe auf der INES-Stufe 7.

+++ Ex-Chef der Atomaufsicht: Super-GAU steht bevor +++

[17:17 Uhr]Der frühere Chef der deutschen Atomaufsicht, Wolfang Renneberg, hält den beschädigten Meiler für nicht mehr kontrollierbar. "Das ist das klassische Szenario, das den sogenannten Super-GAU umschreibt", sagte Renneberg der Zeitung "TAZ" zufolge. Der Reaktor könne ganz offenbar nicht mehr gekühlt werden, da auch die Energieversorgung durch Batterien bereits seit dem Morgen nicht mehr möglich sein dürfte.

+++ THW entsendet weitere Helfer +++

[17:10 Uhr] Deutschland hat weitere 38 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) sowie eine Hundestaffel nach Japan entsandt. Zuvor hatten sich bereits sechs Helfer auf den Weg gemacht. Sie sollen nach der Tsunami-Katastrophe bei der Suche und Bergung von Vermissten helfen. Um diese Unterstützung habe Tokio ausdrücklich gebeten, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP).

+++ EU beruft Sondersitzung ein +++

[16:27 Uhr] Wegen der Atomstörfälle nach dem verheerenden Erdbeben in Japan will die EU-Kommission eine Sondersitzung zur Nuklearsicherheit einberufen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger wolle "Anfang der Woche" Vertreter der nationalen Atomaufsichtsbehörden sowie Hersteller und Betreiber von Atomkraftwerken nach Brüssel einladen, teilte die Kommission mit. Bei dem Treffen sollten "die Konsequenzen aus dem Unfall (in Japan) abgeschätzt und Lehren gezogen" werden. "Wenn nötig, werden Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um der Lage in Europa Rechnung zu tragen."

+++ Sender berichtet von hohen Strahlenwerten +++

[15:59 Uhr] Aus dem bei dem schwer beschädigten Kernkraftwerk Fukushima ist offenbar radioaktive Strahlung ausgetreten. In der Nähe des Blocks 1 seien 1015 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, berichtete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf die Präfektur Fukushima auf seiner Internetseite. Diese Strahlendosis ist doppelt so hoch wie der Grenzwert, bei dem die Betreiber von Atomkraftwerken den Notfall erklären und die Regierung informieren müssen.

+++ Bevölkerung soll Jod erhalten +++

[15:56 Uhr] Nach der Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi wollen die Behörden Jod an Bewohner im Umkreis der Nuklearanlage verteilen. Das teilte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA mit. Jod wirkt den Auswirkungen radioaktiver Strahlung entgegen. Eine Erhöhung der Strahlung in der Umwelt kann das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken.

+++ Drei Anwohner von Fukushima verstrahlt +++

[15:44 Uhr] Nach dem Atomunfall in Japan sind drei Anwohner des Kraftwerks Fukushima einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge verstrahlt worden. Es handle sich um Menschen aus der evakuierten Zone im Umkreis der Anlage, meldete die Agentur.

+++ Tsunami fordert ein Todesopfer in Indonesien +++

[15:35 Uhr] Der Tsunami im Pazifik hat in Indonesien einen Menschen getötet und etliche Häuser zerstört. Die von dem Erdbeben vor Japan ausgelöste Welle war etwa zwei Meter hoch, als sie gegen Mitternacht einen Küstenabschnitt in Papua auf der Insel Neuguinea überflutete, wie die staatliche Nachrichtenagentur Antara berichtete. Stunden zuvor hatte die Regierung die Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. Mindestens 19 Familien wurden laut Antara obdachlos, Dutzende Boote zerstört. Ein 35-jähriger Mann verlor in den Fluten sein Leben, als er seine Familie retten wollte. Später wurde sein Leichnam gefunden.

+++ Weitere Evakuierung auch um zweites AKW +++

[15:22 Uhr] In weiteren Atomreaktoren im Nordosten Japans werden Vorbereitungen getroffen, um "kontrolliert" Dampf aus den Reaktoren abzulassen. Das meldet die Betreibergesellschaft Tepco. Betroffen hiervon seien drei Teilreaktoren der Anlage "Fukushima Daini". Neben der Evakuierung um den explodierten Reaktor Fukushima Daiichi habe nach Tepco-Angaben die Regierung jetzt auch hier die Evakuierung in einem Radius von zehn Kilometern um das Atomkraftwerk angeordnet.

+++ Reaktor mit Meerwasser gekühlt? +++

[15:20 Uhr] Angeblich plant die AKW-Betreiberfirma Tepco, Meerwasser in den überhitzten Reaktor zu pumpen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo News unter Berufung auf den japanischen Regierungssprecher Yukio Edano.

+++ Problem-Reaktor sollte im März vom Netz gehen +++

[15:18 Uhr] Der Problemreaktor im Atomkraftwerk Fukushima stand nach Angaben aus einer internationalen AKW-Datenbank kurz vor der Stilllegung. Der Reaktor 1 des Meilers Fukushima Eins sollte nach etwa 40 Jahren in diesem Monat den Betrieb einstellen; eine Datenbank des Forschungszentrums Nuclear Training Centre (ICJT) in Slowenien nennt als "erwartetes Datum der Stilllegung" den März 2011.

+++ n-tv: Wände von Reaktor eingestürzt +++

[15:10 Uhr] Nach Angaben von n-tv ist durch die Explosion das Dach des Reaktors eingestürzt.

+++ CNN: Explosion von Wasserdampf ausgelöst +++

[14:27 Uhr] Die Explosion in der japanischen Atomanlage Fukushima-Daiichi sei nicht von dem Atomreaktor selbst, sondern von einem Pumpsystem zur Kühlung der Brennstäbe ausgelöst worden. Das berichtete der US-Fernsehsender CNN online unter Berufung auf Regierungssprecher Yukio Edano. Demnach sei während des Kühlprozesses Wasserdampf entstanden, der die Explosion letztlich auslöste. "Die Explosion fand nicht im Reaktor-Container statt", sagte Edano. Das Strahlungsniveau habe sich nicht übermäßig stark erhöht.

+++ Kernkraft-Experte hält Kernschmelze für wahrscheinlich +++

[14:15 Uhr] Kernkraft-Experte Kurt Hausmann sagte im Gespräch mit t-online.de: "So eine Explosion kann eigentlich nur durch eine Kernschmelze verursacht werden." Die widersprüchliche Reaktion der japanischen Regierung deutet er damit, dass die Regierung die Bevölkerung nicht zu sehr beunruhigen wolle. Allerdings weise eine 20-Kilometer-Evakuierungszone ganz klar auf einen gravierenden Unfall hin, so Hausmann.

+++ Wulff legt Gedenkminute ein +++

[14:09 Uhr] Bundespräsident Christian Wulff hat zum Auftakt eines Online-Bürgerforums eine Gedenkminute für die Opfer des Erbebens und des Tsunamis in Japan eingelegt. "Unser Mitgefühl gilt allen von dieser Naturkatastrophe betroffenen Menschen", sagte Wulff. Das schreckliche Ereignis habe unendliches Leid verursacht.

+++ Satellitenbilder aus Deutschland sollen helfen +++

[13:44 Uhr] Satellitendaten aus Deutschland sollen beim Katastrophenmanagement in Japan helfen. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen arbeiteten mit Hochdruck an der Auswertung. Die Bilde sollen unter anderem zeigen, wo Überschwemmungsgebiete liegen, welche Schäden es gegeben hat und welche Straßen und Wege noch benutzt werden können. "Die Daten sollen Aufschluss geben über Möglichkeiten des Katastrophenmanagements und der Katastrophenhilfe." Hinweise auf die Lage an den Atomkraftwerken Japans werden die Bilder aber nicht liefern.

+++ Keine erhöhte Strahlung +++

[13:26 Uhr] Nach der Explosion in einer japanischen Atomanlage ist nach Angaben der Regierung keine erhöhte Strahlung im Umfeld des Reaktorgebäudes nachweisbar. Das Stahlgehäuse, das den Reaktor schütze, sei beim Einsturz der umgebenden Wände nicht beschädigt worden, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Der nach dem Ausfall des Kühlsystems zuletzt stark angestiegene Druck im Reaktor nehme zudem wieder ab.

+++ Umweltministerium sendet Experten nach Japan +++

[13:24 Uhr] Das Bundesumweltministerium entsendet noch am Samstag einen Atomexperten für Reaktorsicherheit nach Japan. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise auf ihrem Internetportal. Der Mitarbeiter der Abteilung für Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen im Ministerium solle mit den japanischen Behörden über die Auswirkungen der Reaktorexplosion beraten und Hilfe anbieten.

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