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Bombenanschlag auf ägyptischen Innenminister Mohammed Ibrahim

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Explosion in Kairo

Bombenanschlag auf ägyptischen Innenminister

05.09.2013, 13:19 Uhr | AP/dpa

Auf den ägyptischen Innenminister wurde ein Anschlag verübt (Quelle: Reuters)

Auf den ägyptischen Innenminister wurde ein Anschlag verübt (Quelle: Reuters)

Der ägyptische Innenminister Mohammed Ibrahim hat einen Bombenanschlag überlebt. Nach dem Attentat im östlichen Kairoer Stadtteil Nasr City sagte Ibrahim im staatlichen Fernsehen, seine Wagenkolonne sei Ziel einer heftigen Bombe gewesen, die offenbar ferngezündet worden sei. Der Minister wirkte sehr mitgenommen, war aber unverletzt geblieben.

Das Ziel der Bombe sei sein eigenes Auto gewesen, sagte er. Zwei Polizisten wurden seinen Worten zufolge schwer verletzt, ebenso ein Kind.

Es war das erste Attentat auf ein Mitglied der Übergangsregierung seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi am 3. Juli. Für die Tat übernahm zunächst niemand die Verantwortung.

Die Explosion ereignete sich nach Angaben des ägyptischen Staatsfernsehens am späten Vormittag in der Nähe von Ibrahims Haus in Nasr City. Vier Autos des Ministerkonvois wurden beschädigt, ebenso mehrere geparkte Fahrzeuge. Die Fenster einiger Häuser gingen zu Bruch.

Der Innenminister steht an der Spitze der Polizeikräfte im Land. Nasr City gilt als Hochburg der Muslimbruderschaft, aus der auch Mursi stammt. Dessen Anhänger hatten dort nach seinem Sturz wochenlang in einem Protestlager ausgeharrt, das die Polizei am 14. August mit Gewalt räumte. Hunderte Menschen wurden dabei getötet.

Anklage gegen Mursi

Mursi wird seit seinem Sturz an einem unbekannten Ort festgehalten. Gegen ihn und 14 weitere führende Mitglieder der Muslimbruderschaft erhob die Staatsanwaltschaft am Sonntag Anklage wegen Anstachelung zur Gewalt.

05.09.2013, 13:19 Uhr | AP/dpa

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