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Russland warnt die USA erneut vor Angriff

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Syrien-Konflikt

Russland warnt die USA erneut vor Angriff

11.09.2013, 19:28 Uhr | AP/dpa, rtr, dpa, AFP

Syrien-Krise: Russland droht damit, dem Iran Waffen zu liefern (Quelle: dpa)

Russland will dem Iran Waffen liefern, sollten die USA Syrien angreifen (Quelle: dpa)

Vor dem Treffen zwischen den beiden Außenminister der USA und Russlands schickt ein hochrangiger Politiker des Landes noch einmal eine Meldung um die Welt, die durchaus als Drohung verstanden werden kann: Russland könnte im Fall eines US-Angriffs auf Syrien dessen Verbündeten Iran mehr Waffen liefern.

Auch die Zusammenarbeit mit den USA beim Thema Afghanistan könne sein Land überdenken, sagte Alexei Puschkow, der Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses der Duma und ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist.

Puschkow skizziert russische Reaktion

Puschkow malte in Moskau vor der Duma diese russische Reaktion auf einen Angriff auf Syrien aus. Weitere Details nannte Puschkow nicht.

Seine Äußerungen reihen sich ein in die Bemühungen der russischen Regierung, die USA von einem Militärschlag gegen die Führung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abzubringen. So hatte Putin erklärt, die russische Initiative, dass Syrien seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle stellt, funktioniere nur, wenn die USA und ihre Verbündeten auf Gewalt verzichteten.

Moskau unterstützt Assad und Iran

Puschkow äußerte sich auch besorgt über die Folgen eines US-Militärschlages für den Nahen Osten: "Ein Angriff auf Syrien könnte einen großen regionalen Krieg heraufbeschwören. Diese Drohung existiert."

In der komplizierten Gemengelage im Nahen Osten ist Russland der größte Gegenspieler der USA. So unterstützt die Regierung in Moskau sowohl den Iran als auch Assad, der seit zwei Jahren versucht, einen Aufstand niederzuschlagen. Dem Iran hat Russland in der Vergangenheit unter anderem Flugabwehr-Raketen geliefert und das erste Atomkraftwerk des Landes gebaut.

Kerry und Lawrow treffen sich

Russland stellt zur Truppenversorgung für die USA und die Nato einen Transitweg nach Afghanistan bereit. Dieses Entgegenkommen verliert aber an Bedeutung, wenn die meisten Soldaten des US-geführten Einsatzes 2014 Afghanistan verlassen haben werden.

Foto-Serie: Top-Nachrichten des Tages

Um eine Einigung über die Kontrolle der syrischen Chemiewaffen zu erzielen, kommen die Außenminister beider Länder, John Kerry und Sergej Lawrow, am Donnerstagnachmittag in Genf zusammen. Die russischen Vorstellungen dazu seien der Regierung in Washington bereits übermittelt worden, hieß es im Moskauer Außenministerium ohne Angaben zu Einzelheiten.

Syrien hat Plan für "Gesamtlösung"

Die syrische Regierung will unterdessen die Einwilligung, ihre Chemiewaffen aufzugeben, nicht als Zugeständnis oder Zeichen der Schwäche verstanden sehen. Es herrsche ein "neues strategisches Gleichgewicht", durch das Syrien problemlos seine Chemiewaffen an die internationale Gemeinschaft übergeben könne, sagte der syrische Kabinettminister Ali Haidar. Und zwar als Teil eines größeren Plans, einer "Gesamtlösung", und "nicht aus Angst vor dem Feind".

Was diese "Gesamtlösung" weiter beinhaltet, wollte Haidar nicht sagen. Er erklärte aber, seine Regierung habe die Chemiewaffen, "die Atomwaffen für Arme", zur Beibehaltung eines Gleichgewichts mit Israel gehortet, "einem Feind, gegen den wir seit mehr als 60 Jahren kämpfen".

11.09.2013, 19:28 Uhr | AP/dpa, rtr, dpa, AFP

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