19.12.2012, 15:08 Uhr | AFP
Die Überreste eines Mannes, der im sechsten Jahrhundert versuchte, den Zorn eines Vulkans zu besänftigen (Quelle: AFP / Gunma Gunma Archaelogical Research Foundation)
In einem als "japanisches Pompeji" bekannten Ausgrabungsgebiet haben Forscher die gut erhaltenen Überreste eines Mannes aus dem sechsten Jahrhundert entdeckt. Der mit einer Rüstung bekleidete Mann sei offenbar bei dem Versuch, den Zorn des Vulkans zu besänftigen, von heißer Asche begraben worden, erklärten Wissenschaftler.
"Normalerweise würde jeder fliehen, wenn ein pyroklastischer Strom mit Hitzewellen auf ihn zukommt. Doch dieser Mensch starb, als er sich dem Strom zuwandte", sagte der Archäologe Shinichiro Ohki.
Möglicherweise habe es sich um eine hochgestellte Persönlichkeit gehandelt, die beim Gebet oder bei einem ähnlichen Versuch zur Besänftigung des Vulkans gestorben sei.
Die Überreste wurden im Ausgrabungsgebiet Kanai Higashiura am Vulkan Haruna in der Präfektur Gunma nordwestlich von Tokio gefunden. Neben den Überresten des Mannes lag ein Teil eines Kinderschädels. Bekleidet war der Mann mit einer Rüstung aus mit Lederbändern zusammengeknüpften Metallplatten. Diese Technologie war damals gerade erst von der koreanischen Halbinsel nach Japan eingeführt worden.
Die Archäologen wollen nun per DNA-Vergleich mit Überresten aus alten Grabanlagen klären, ob der Tote mit ranghohen Persönlichkeiten der Region verwandt war. Auch eine mögliche Verwandtschaft mit dem Kind soll geprüft werden.
Quelle: AFP
zur Homepage
Ihre neue Brille inkl. Super-Entspie-
gelung, dünner Kunststoffgläser und extra Härtung bei Brille24.de.
Glamouröse Looks & wunderbare Kombinationen in großen Größen entdecken! von Ulla Popken