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Mexiko: Forscher entdecken vergessene Maya-Stadt Chactun

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Forscher finden 1400 Jahre alte Maya-Stadt

22.06.2013, 17:21 Uhr | dpa, AFP

Mexiko, Maya-Stadt (Quelle: dpa)

Bedeutender Fund: Ein Forscher zeigt einen Teil der freigelegten Maya-Stadt in Mexiko. (Quelle: dpa)

Eine internationale Wissenschaftlergruppe hat im Osten Mexikos eine vergessene Maya-Stadt entdeckt. Die antike Stätte im Bundesstaat Campeche sei jahrzehntelang im dichten Dschungel unentdeckt geblieben, teilte Mexikos Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) mit.

Vor zwei Wochen habe das Archäologen-Team die Maya-Stadt jedoch gefunden und Chactún getauft, was in der Maya-Sprache "roter Stein" oder auch "großer Stein" bedeutet.

Größte Pyramide ist 23 Meter hoch

Die Maya-Siedlung ist den Angaben zufolge 22 Hektar groß. Anhand der Inschriften auf 19 freigelegten Stelen datierten die Wissenschaftler die Blütezeit der Stadt auf 600 bis 900 nach Christus. Vor 1400 Jahren sei die Stadt Entscheidungszentrum einer großen Region gewesen.

In der Anlage finden sich viele pyramidenförmige und palastartige Bauwerke - die größte Pyramide sei 23 Meter hoch. Auch Wohnhäuser, Höfe, Plätze und Felder für das traditionelle Spiel Pelota gehören dazu.

Die Stelen und Altäre von Chactún, von denen einige noch mit Stuck geschmückt seien, spiegelten am besten "den Glanz der Stadt" wieder, hieß es in der Mitteilung.

Der Archäologe Ivan Sprajc vom Forschungszentrum der Slowenischen Akademie für Wissenschaften und Kunst, der die Mission leitete, erklärte, es handele sich mit Sicherheit um eine der größten Maya-Stätten der Region.

Forscher mussten sich Weg freikämpfen

Die Forscher nahmen erhebliche Mühen auf sich, um bei ihren ersten Erkundungstouren in den vergangenen Wochen zu der Fundstätte zu gelangen.

Foto-Serie: Top-Nachrichten des Tages

Von einer Landstraße aus ging es zwei Stunden durch den Regenwald des Biosphärenreservats Calakmul: Erst mit dem Geländewagen und dann zu Fuß. Am Ende mussten sich die Wissenschaftler den Weg mit der Machete freischneiden.

Der spannendste Teil der Arbeit stehe allerdings noch bevor, sagte Šprajc: Nun gelte es, die Beziehungen zwischen Chactún und den bereits bekannten Siedlungsgruppen Río Bec und Chenes zu erforschen.

22.06.2013, 17:21 Uhr | dpa, AFP

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