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UB-85: Sagenumwobenes deutsches U-Boot aus dem 1. Weltkrieg angeblich entdeckt

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Fantasien über Seemonster-Attacke  

Sagenumwobenes deutsches U-Boot angeblich entdeckt

20.10.2016, 16:43 Uhr | dpa

UB-85: Sagenumwobenes deutsches U-Boot aus dem 1. Weltkrieg angeblich entdeckt. Die Sonaraufnahme zeigt ein gesunkenes U-Boot-Wrack in der Irischen See. Ist es das Wrack der UB-85 aus dem Ersten Weltkrieg? (Quelle: United Kingdom Hydrographic Office / dpa)

Die Sonaraufnahme zeigt ein gesunkenes U-Boot-Wrack in der Irischen See. Ist es das Wrack der UB-85 aus dem Ersten Weltkrieg? (Quelle: United Kingdom Hydrographic Office / dpa)

Um das deutsche U-Boot-Wrack UB-85 aus dem Ersten Weltkrieg ranken sich Legenden. Ein Unternehmen aus Großbritannien will es nun in der Irischen See entdeckt haben. Das teilte die Firma Scottish Power mit.

Demnach wurde das U-Boot zufällig bei der Verlegung eines Seekabels auf dem Meeresgrund gefunden. Das Kabel soll erneuerbare Energie aus Schottland nach England und Wales leiten. Auf Bildern einer Sonarkamera sind deutlich die Umrisse eines U-Boots zu erkennen.

Das Unternehmen berief sich auf einen Experten, wonach sich anhand der Form auf ein deutsches U-Boot schließen lasse. Es könne sich dabei um UB-85 handeln, das am 30. April 1918 gesunken war, hieß es in einer Mitteilung.

Angeblich von Seemonster attackiert

Dabei handele es sich um ein U-Boot, das in Großbritannien mit Geschichten über den Angriff eines Seemonsters in Verbindung gebracht werde.

Das U-Boot mit 34 Mann Besatzung war von der britischen Marine versenkt worden. Der Legende zufolge soll das Schiff vorher von einem "merkwürdigen Tier" angegriffen und manövrierunfähig gemacht worden sein, wie Scottish Power erläuterte. Das habe der U-Boot-Kapitän später erzählt.

Der Historiker Wilhelm Knöß vom Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven bestätigte, dass es sich theoretisch um UB-85 handeln könnte. Das U-Boot sei Berichten zufolge von einer britischen Granate getroffen worden. Der Kapitän habe daraufhin kapituliert. Von einem Seemonster wusste Knöß indes nichts.

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