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US-Forscher bauen Mini-Flugroboter Insekten nach

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US-Forscher bauen Roboter-Fliegen

04.05.2013, 14:32 Uhr | dpa, AFP

US-Forscher bauen Mini-Flugroboter Insekten nach. Raffiniert, schnell und klein wie das Original: Die Roboterfliege aus US-Forschungslabors.  (Quelle: dpa)

Raffiniert, schnell und klein wie das Original: Die Roboterfliege aus US-Forschungslabors. (Quelle: dpa)

 

US-Forscher haben einen fliegengroßen Roboter entwickelt, der eines Tages bei der Bestäubung von Nutzpflanzen und der Suche nach Überlebenden unter Gebäudetrümmern helfen könnte.

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Die nur 80 Milligramm schweren Prototypen aus Karbonfasern wurden von Wissenschaftlern der Harvard-Universität entwickelt und können bis zu 120-Mal pro Sekunde mit ihren künstlichen Flügeln schlagen, wie das US-Magazin "Science" berichtete.

In ersten Tests führten sie demnach schon einfache Manöver aus und schwebten erfolgreich bis zu 20 Sekunden an derselben Stelle. Dabei entspricht die Leistung der schwirrenden Technik-Fliegen mit 19 Milliwatt der einer echten Stubenfliege. Echte Fliegen holen mit ihren Flügeln in einem Winkel von 120 bis 150 Grad aus, die Kopie nur 110 Grad.

Echte Fliegen standen Modell

Dem Magazin zufolge hatten die Forscher zwölf Jahre lang an dem anspruchsvollen Technikprojekt gearbeitet, als Vorbilder für die Miniatur-Roboter dienten ihnen echte Fliegen.

Fliegen werden von Laien meist unterschätzt. Die Insekten gehören zu den geschicktesten Lebewesen der Luft. Sie können blitzschnell Gefahren ausweichen und sogar auf bewegten Zielen landen, wie beispielsweise Blüten im Wind. Sie sind daher nicht nur ein interessantes Untersuchungsobjekt, sondern auch ein gutes Vorbild für miniaturisierte Flugroboter, meinen die Forscher.

Roboter-Muskeln mit Spezialmaterialien

Der Miniatur-Flugroboter stellte die Entwickler vor eine ganze Reihe von Herausforderungen. Nur Spezialmaterialien sind in der Lage, die nötige Leistung zu bringen und den auftretenden Belastungen standzuhalten. So schufen die Wissenschaftler beispielsweise winzige künstliche Flügelmuskeln aus sogenanntem piezoelektrischen Material, das beim Anlegen einer elektrischen Spannung die Form ändert und so die Flügel antreiben kann.

Kunst-Fliege noch an der Leine

Einen Schönheitsfehler haben die münzgroßen Miniaturinsekten allerdings: Bislang können sie nur mit Hilfe eines winzigen Stromkabels in die Luft steigen, da es noch keine Brennstoffzellen gibt, die zugleich ausreichend leicht und stark wären. Wann die Flugroboter also gewissermaßen erstmals von der Leine gelassen werden können, ist noch unklar.

 
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