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219 Millionen Sterne der Milchstraße von Astronomenteam kartiert

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Umfangreichster Katalog zeigt Heimatgalaxie  

Forscher kartieren 219 Millionen Sterne in der Milchstraße

16.09.2014, 19:08 Uhr | dpa

219 Millionen Sterne der Milchstraße von Astronomenteam kartiert. Ausschnitt aus der neuen Himmelskarte (Quelle: dpa/Hywel Farnhill, University of Hertfordshire)

Detailreiche Karte der Milchstraße. (Quelle: Hywel Farnhill, University of Hertfordshire/dpa)

Einem internationalen Astronomenteam ist es gelungen, 219 Millionen Sterne der Milchstraße zu kartieren und damit den bislang umfangreichsten Katalog unserer Heimatgalaxie vorzulegen. Aus den Daten erstellten die Forscher eine außergewöhnlich detailreiche Karte der Milchstraße, die neue Einblicke in die Struktur dieser gigantischen Sternenscheibe gibt.

Das Team um Geert Barentsen von der britischen Universität von Hertfordshire in Hatfield stellt das Ergebnis seiner zehn Jahre langen Kartierung im Fachblatt "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" (MNRAS) vor.

Die Milchstraße, die sich in einer dunklen Nacht als schimmerndes Band über den irdischen Himmel zieht, ist eine gigantische scheibenförmige Ansammlung von Sternen. Da auch unser Sonnensystem Teil der Milchstraße ist, können wir nur von der Seite in die Scheibe hineinblicken. Aus dieser Perspektive ist es schwierig, die genaue Struktur unserer Heimatgalaxie zu erkennen, die einen Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren hat. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.

Nur ein Bruchteil der Sterne ist sichtbar

Astronomen schätzen, dass es mindestens 100 Milliarden Sterne in der Milchstraße gibt. Davon ist von der Erde aus nur ein Bruchteil zu sehen. Mit dem Isaac-Newton-Teleskop auf den Kanaren kartierten die Forscher sämtliche sichtbaren Sterne der Milchstraße, die heller sind als die sogenannte 20. Größe. Das sind Sterne, die noch eine Million Mal schwächer leuchten als mit dem bloßen Auge zu sehen.

Die neue Karte zeigt, wie die Dichte der Sterne in der Milchstraße schwankt und liefert damit Informationen über die Struktur. Sie könne auch für Tests für mathematische Modelle der Milchstraße dienen, erläuterte die Royal Astronomical Society in einer Mitteilung.

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