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Chemie-Nobelpreis 2016: Preisträger "in neue Dimensionen vorgedrungen"

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Nobelpreis an Molekular-Forscher  

"Sie sind in neue Dimensionen der Chemie vorgedrungen"

05.10.2016, 17:35 Uhr | dpa, AP, t-online.de, AFP

Chemie-Nobelpreis 2016: Preisträger "in neue Dimensionen vorgedrungen". Die Träger des Chemie-Nobelpreises 2016. (Quelle: AFP)

Die Träger des Chemie-Nobelpreises 2016. (Quelle: AFP)

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den Franzosen Jean-Pierre Sauvage, den Briten James Fraser Stoddart und den Niederländer Bernard L. Feringa. Das hat die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekanntgegeben.

Die drei Wissenschaftler erhalten die Auszeichnung laut Nobelkomitee für Design und Synthese molekularer Maschinen, den "kleinsten Maschinen der Welt".

Gesteuerte Moleküle

"Die diesjährigen Preisträger haben extrem kleine Maschinen gebaut und sind in eine neue Dimension der Chemie vorgedrungen", begründeten die Juroren ihre Entscheidung. "Sie haben Moleküle entwickelt, deren Bewegungen man kontrollieren kann und die eine Aufgabe erfüllen, wenn sie die dafür nötige Energie bekommen."

Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist mit umgerechnet rund 830.000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Im vergangenen Jahr waren Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar für ihre Forschung zur Reparatur des Erbguts DNA ausgezeichnet worden. 

Die seit 1901 verliehenen Chemie-Nobelpreise gingen vor allem an amerikanische Forscher. Die erste Auszeichnung erhielt der Niederländer Jacobus van't Hoff für die Entdeckung von Gesetzen der Osmose.

Zuvor hatten Jurys in der schwedischen Hauptstadt am Montag und Dienstag schon die Geheimnisse um die Nobelpreise 2016 für Medizin und Physik gelüftet: Die Auszeichnung in Medizin ging an den Japaner Yoshinori Ohsumi für die Entschlüsselung eines lebenswichtigen Recycling-Systems in Körperzellen. Den Preis in Physik bekamen die gebürtigen Briten David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz für die Beschreibung exotischer Materiezustände.

Am Freitag gibt das Nobelkomitee in Oslo den Träger des Friedensnobelpreises bekannt. Am darauffolgenden Donnerstag verkündet eine Jury den Literaturnobelpreisträger. Verliehen werden die Preise am 10. Dezember.

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