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ISS-Besatzung geht vor erhöhter Sonnenaktivität in Deckung

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Strahlungsschäden befürchtet  

ISS-Besatzung geht vor erhöhter Sonnenaktivität in Deckung

12.09.2017, 11:42 Uhr | dpa

ISS-Besatzung geht vor erhöhter Sonnenaktivität in Deckung. Atomphysiker Michail Panasjuk hält es für möglich, dass ein gewaltiger Protonenstrom die Hülle der ISS durchdringen könnte. (Quelle: dpa/Archiv//NASA)

Atomphysiker Michail Panasjuk hält es für möglich, dass ein gewaltiger Protonenstrom die Hülle der ISS durchdringen könnte. (Quelle: Archiv//NASA/dpa)

Die Besatzung der internationalen Raumstation ISS hat sich wegen erhöhter Sonnenaktivität und möglicher Strahlungsschäden in Sicherheit gebracht. 

Die drei Raumfahrer hätten von ihren jeweiligen Bodenstationen am Sonntag die Anweisung bekommen, bestimmte weniger geschützte Bereiche der ISS vorübergehend zu meiden, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Montagabend in Moskau mit. Derzeit arbeiten auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde der Russe Sergej Rjasanski, der US-Amerikaner Randolph Bresnik und der Italiener Paolo Nespoli.

Hohe Protonen-Aktivität gemessen

Anlass für die Warnung war Berichten zufolge erhöhte Sonnenaktivität. Am Sonntagabend war die ISS demnach hoher Protonen-Aktivität und Strahlung ausgesetzt. Die Werte waren nach Einschätzung russischer Experten gefährlicher als nach der Rekord-Sonneneruption vom 6. September. Diese galt als die größte seit zwölf Jahren. "Ein gewaltiger Protonenstrom könnte die Hülle der ISS durchdringen", sagte der Atomphysiker Michail Panasjuk der Agentur Ria Nowosti.

Panasjuk rief dazu auf, den kommenden bemannten Raketenstart zu überdenken. In der Nacht zum Mittwoch sollen zwei Amerikaner und ein Russe mit einer Sojus-Rakete als Verstärkung zur ISS fliegen.
Roskosmos teilte mit, die Besatzung sowie die Arbeit auf der ISS seien nicht gestört worden. "Die Konstruktion der ISS bietet ausreichend Schutz der Mannschaft vor erhöhter Sonnenaktivität", hieß es. Von einer Verschiebung des Raketenstarts war zunächst keine Rede.

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