15.05.2013, 12:46 Uhr | dpa
Das Wapiti-Sterben im Yellowstone Nationalpark ist geklärt: Die jungen Hirsche fallen immer häufiger Grizzlys zum Opfer, weil die Bären nicht mehr genug Forellen erbeuten können.
Die Wapitis sind somit letztlich die Leidtragenden einer Umstellung in der komplizierten Nahrungskette des Ökosystems. Bislang hatte man vermutet, Wölfe hätten ihre Zahl dezimiert.
Bis Ende der 1980er Jahre war die heimische Cutthroat-Forelle ein wichtiger Fett- und Energielieferant für die Bären. Doch dann wanderte die Seeforelle in den Nationalpark ein. Diese Fischart frisst die Jungen ihrer Konkurrenten. In der Folge sank der Bestand an Cutthroat-Forellen auf etwa ein Zehntel. Die Seeforelle dagegen schwimmt nicht in die Bäche und Flussläufe.
Als die Grizzlys in den Flüssen kaum noch Forellen jagen konnten, stellten sie ihre Ernährung um. In den vergangenen Jahren jagten sie daher vermehrt junge Wapitis.
Die Verschiebung des Nahrungsspektrums der Bären könnte zu einer dauerhaften Veränderung des gesamten Nahrungsnetzes im Yellowstone-Park führen, sagt ein Forscherteam der Universität von Wyoming. Es zeige sich hier zudem, wie stark die meist getrennt betrachteten Ökosysteme von See und Land zusammen wirken und sich beeinflussen könnten. "Wenn wir nicht darauf achten, was sich bei den Fischen tut, verstehen wir möglicherweise nicht, was an Land passiert."
Bislang war der Rückgang der Wapitis zum Teil auf Dürreperioden, zum Teil auf die Wiederansiedlung von Wölfen in dem Park zurückgeführt worden.
15.05.2013, 12:46 Uhr | dpa
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