Mysteriöser Fund an spanischem Strand
"So etwas haben wir noch nie gesehen"24.08.2013, 08:29 Uhr | t-online.de
Stark verwestes "Meeresalien": Das seltsame Wesen, das an einem Strand in Südspanien gefunden wurde, sorgt für Kopfzerbrechen. (Quelle: dpa)
"Gehörntes Seemonster" und "Mutantenfisch" - das sind nur zwei der Spitznamen, die Bewohner des Städtchens Villaricos im Süden Spaniens einem mysteriösen Fund an ihrem Strand gegeben haben. Wer oder was, das seltsame Meerestier tatsächlich ist, könne sogar Meeresbiologen blslang nicht beantworten.
Das Wesen ist vier bis fünf Meter lang, der Körper erinnert an eine riesige Seeschlange und auf dem Kopf sitzen zwei Hörner. Laut "Huffington Post" entdeckte ein Besucher des Strandes in der Nähe von Almería das seltsame Tier und verständigte die Behörden. Der Kadaver habe einen strengen Geruch verströmt und sei bereits stark verwest gewesen.
María Sánchez vom spanischen Katastrophenschutz spekulierte, das seltsame Meerestier könnte vielleicht aus der Nähe von Afrika nach Spanien gespült worden sein. "Es erinnert an einen Drachenfisch", sagte sie gegenüber "ABC de Sevilla".
Doch auch nach ersten Untersuchungen sind Experten nach wie vor ratlos. "So etwas haben wir noch nie gesehen", sagte Paco Toldano, Sprecher der Meeresschutzorganisation Promar laut "Daily Mail".
Weil der Körper bereits in einem sehr schlechten Zustand sei, könne man ihn nicht identifizieren. "Vielleicht können wir die Knochen untersuchen und so mehr herausfinden", sagte Toldano, "Doch eine genetische Untersuchung ist teuer, und wer bezahlt uns das?"
Ein Sprecher der spanischen Gesellschaft für Meeresbiologie äußerte den Verdacht, es könne sich um die Überreste eines Hais handeln. Allerdings verwirrten ihn die Hörner."Niemand von uns kennt irgendetwas im Meer, was Hörner hat. Wenn ich mir die Bilder anschaue, bezweifle ich sogar, dass sie überhaupt zum Kadaver gehören."
Gary Griggs, Direktor am Institut für Meereswissenschaften an der Universität von Kalifornien, hat eine eigene Erklärung für die Herkunft des Ungetüms. "Basierend auf meinen umfangreichen Erfahrungen als Fischexperte, ähnelt der Kadaver einem Sensen- oder Riemenfisch", sagte er der "Huffington Post".
Schon früher seien diese Fische dem Experten zufolge mit Seeschlangen verwechselt worden. Der längste bislang entdeckte Riemenfisch war fast elf Meter lang. Die Tiere wurden bislang nur extrem selten lebendig gesichtet.
"Jeder liebt Geschichten über Drachen und Seeschlangen, und auch wenn dieses Ungetüm absonderlich wirkt, glaube ich nicht, dass es sich um eines von beiden handelt", meinte Griggs.
24.08.2013, 08:29 Uhr | t-online.de
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