07.09.2012, 15:39 Uhr | sg (CF)
Sie müssen einiges beachten, wenn Sie Ihren Oldtimer überwintern möchten. Doch welche Voraussetzungen muss ein Winterlager für Oldtimer erfüllen? Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen, Ihr Gefährt ab Saison-Ende ideal durch die kalte Jahreszeit zu bringen.
Wenn es kalt und nass wird, ist es an der Zeit, den wertvollen Oldtimer ins sichere Winterlager zu bringen. Damit hier keine unerwünschten Standschäden eintreten, sollten Sie bei der Art der Einlagerung und Konservierung einige Tipps beachten. Das Wichtigste ist ein trockener Platz und die richtige Pflege. Der Abstellplatz sollte möglichst über eine konstante Raumtemperatur von rund 15 Grad verfügen, und auch die Belüftung sollten Sie nicht vernachlässigen, damit keine Feuchtigkeit in den Wagen eindringt. Mit einem sogenannten Hygrometer können Sie die Luftfeuchtigkeit messen, die idealerweise etwa 40 Prozent beträgt.
Oldtimer überwintern: Bloß nicht draußen stehen lassen (Quelle: imago)
Denn ab einem Wert von 50 Prozent fängt Eisen zu rosten an. In Deutschland sind übrigens durchschnittliche Werte von 65 Prozent üblich. Daher der Tipp: Verwenden Sie in Ihrem Winterlager elektrische Luftentfeuchter, rät der ADAC. Sie können auch aufblasbare Kunststoffhüllen mit Ventilatorenbetrieb oder Entfeuchtergranulate verwenden. Eine zu trockene Umgebung sollten Sie aber ebenfalls vermeiden, da hier Bestandteile aus Gummi, Holz oder Leder Schäden erleiden können.
Bevor Sie den Oldtimer überwintern, sollten Sie ihn auf jeden Fall waschen. Denn mit einem sauberen Auto beugen Sie Rostbefall vor, da Schmutz Feuchtigkeit anzieht und somit Korrosionsvorgänge beschleunigt. Ideal sind Shampoos mit Waschkonservierer. Das Waschwasser kommt so auch an schwierig zu erreichende Stellen und Fugen. Unterboden und Motor ebenfalls reinigen. Tipp: Volltanken, bevor Sie den Oldtimer überwintern lassen. Denn auch diese Maßnahme schützt vor Rost, rät der TÜV Süd. Bei Modellen mit Vergaser die Schwimmwanne leeren. Denn sonst kann es passieren, dass der Kraftstoff nicht zündet. (Oldtimer-Pflege: Was Sie beachten sollten)
Wichtiger Tipp: Bauen Sie die Batterie komplett aus, wenn Sie den Oldtimer überwintern. Denn vor allem bei älteren Fahrzeugen entsteht Kriechstrom. Die Batterie sollten Sie an einem trockenen und warmen Ort verwahren und regelmäßig aufladen. Achten Sie auch darauf, Ihre Reifen zu schonen. Der Reifendruck muss etwa um 0,5 bis 1,0 bar erhöht sein. Da sich die Reifen in derselben Parkposition verformen können, sollten Sie den Oldtimer ein Mal im Monat ein paar Meter vor und zurück fahren. Vom Aufbocken sollten Sie eher absehen, da Sie hierdurch die Fahrwerkgummis schädigen. Haben Sie alles vorbereitet, decken Sie Ihren Wagen ab. Für den optimalen Schutz im Winterlager sorgt eine staubdichte Stoffhülle, die vorzugsweise aus Baumwolle bestehen sollte. (Mit dem Oldtimer den Frühling begrüßen)
07.09.2012, 15:39 Uhr | sg (CF)
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