07.09.2012, 15:57 Uhr | mb (CF)
Wenn Sie mit einem Wohnwagen fahren, ist das nicht ungefährlich. Die Risiken während der Fahrt unterscheiden sich zum Teil deutlich von denen eines normalen Pkws. Durch den Anhänger müssen Sie zum Beispiel mit instabilerem Fahrverhalten und einem längeren Bremsweg rechnen. Mit einigen Tipps können Sie die Risiken jedoch bereits im Vorfeld gering halten.
Schon vor Urlaubsbeginn können Sie eine sichere Fahrt ermöglichen und Risiken einschränken, wenn Sie ein paar Tipps beherzigen. Sie müssen sich auf jeden Fall an die jeweiligen Angaben für das zulässige Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Anhänger halten. Die Anhängelast darf zum Beispiel nicht das zugelassene Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs überschreiten.
Auch die Stützlast muss korrekt eingestellt sein. Hier auch die Insassen selbst mit einrechnen. Wenn Sie den Caravan beladen, sollten Sie das Gepäck gleichmäßig verteilen und schwere Teile über dem Achsenbereich platzieren. Dadurch gewinnen Sie mehr Fahrstabilität. Tipp: Es ist auch zu empfehlen, etwas von dem Gepäck in das Zugfahrzeug zu legen. Ist es nämlich schwerer und der Anhänger leichter, können Sie tendenziell stabiler mit dem Wohnwagen fahren. Bringen Sie außen zwei Rückspiegel an, damit Sie während der Fahrt einen guten Überblick haben. Überprüfen Sie auch Elektrik, Licht, Bremsen und Reifendruck, bevor Sie losfahren. (Wohnwagen kaufen: Was Sie beachten sollten)
Wenn Sie mit einem Wohnwagen fahren, beachten Sie die Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde in geschlossenen Ortschaften und 80 Kilometern pro Stunde außerhalb. Mit einem Anhänger verlängert sich auch der Bremsweg. Dieser liegt um bis zu 20 Prozent über dem eines Pkw ohne Wohnwagen. Daher nehmen Sie vor allem dann einen doppelten Sicherheitsabstand (Faustregel: Tachometerzahl als Abstandswert), wenn Ihr Gespann länger als sieben Meter lang ist. Außerdem ist stets ein erhöhter Seitenabstand einzukalkulieren, denn ein Wohnwagen kann bei starkem Wind ein wenig ausscheren.
Sollten Sie schlingern, gehen Sie vom Gas und halten das Lenkrad in Geradeausstellung fest. Falls sich der Wohnwagen nicht selbst wieder einfädelt, müssen Sie kräftig bremsen. Hierbei verringern Sie die Geschwindigkeit auf etwa 20 bis 30 Kilometer pro Stunde ab, rät der ADAC. Wenn Sie mit dem Wohnwagen überholen wollen, sollte die Geschwindigkeit hoch genug und der Platz ausreichend groß sein. Vor allem, wenn Sie dabei Lkw oder Busse hinter sich lassen, sollten Sie mit einer Sogwirkung rechnen. Nicht vergessen: Durch die Beladung fällt die Beschleunigung geringer aus als ohne Anhänger. (Urlaub mit dem Wohnwagen: Auf die Beladung kommt es an)
07.09.2012, 15:57 Uhr | mb (CF)
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