01.11.2012, 11:27 Uhr | ek (CF)
Wer mit der falschen Bereifung fährt, riskiert nicht nur seine Sicherheit im Straßenverkehr, sondern bei Verkehrskontrollen auch eine Bußgeldstrafe. Reifen selber wechseln ist nicht schwer, kann Kosten sparen und auch schnell und einfach durchgeführt werden. Ein paar Tipps und Tricks sollten Sie dabei aber beachten.
Verabschiedet sich im Frühjahr der letzte Frost und liegen die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad, wird es Zeit für den Wechsel auf die Sommerreifen. Und spätestens, wenn im Herbst der erste Frost kommt, müssen Winterreifen aufgezogen werden. Wer beide Reifentypen auf den gleichen Felgen aufzieht, sollte dies in der Werkstatt durchführen lassen. Verfügt man aber über zwei Sätze Felgen mit der entsprechenden Bereifung, kann der Wechsel auch kostenlos selbst erledigt werden. (Wann ist es Zeit für Sommerreifen?)
Werden die Reifen dann statt in der Werkstatt in der heimischen Garage eingelagert, kann man zusätzlich Kosten sparen. Zum Einlagern brauchen Sie nichts weiter als eine trockene und stabile Unterlage, auf der Sie die Reifen stapeln können. Dazu eignet sich beispielsweise Styropor. Werden die Reifen vor dem Einlagern noch einmal grob gereinigt und mit Kreide beschriftet, steht dem nächsten Wechsel kaum etwas im Wege. Ab und zu sollte man die Felgen jedoch professionell auswuchten lassen, damit sie gleichmäßig abgenutzt werden. Ein vibrierendes Lenkrad ist ein Hinweis für die Notwendigkeit der Auswuchtung.
Zum Reifenwechsel benötigt man einen stabilen Wagenheber, einen glatten und festen Untergrund sowie einen Schraubenschlüssel zum Lösen und Festziehen der Schrauben. Ein hydraulischer Wagenheber eignet sich besser als der Wagenheber, der zum Wechsel des Reserverades im Kofferraum liegt. Arbeitskleidung und Handschuhe schützen vor starker Verschmutzung.
Zunächst sollten Sie die Handbremse festziehen und den ersten Gang einlegen. Nehmen Sie dann – falls vorhanden – die Radkappen ab und lösen Sie die Radschrauben etwas, bevor Sie den Wagen anheben. Beachten Sie, dass der Wagenheber niemals in der Mitte des Wagens angebracht werden darf. Nachdem Sie mit dem Wagenheber das Auto angehoben haben, und das jeweilige Rad frei hängt, können Sie bei jedem Reifen die Schrauben komplett ablösen. Wechseln Sie so rundherum alle Reifen und ziehen die ersten Radschrauben über Kreuz fest, damit sich der Reifen nicht mehr lösen kann, und lassen Sie den Wagen herab.
Nach dem Reifenwechsel und dem Herablassen des Fahrzeugs auf den Boden müssen Sie die restlichen Radmuttern oder -schrauben montieren und nun alle richtig fest anziehen. Für einen gleichmäßigen Halt des Reifens sollten Sie dies immer über Kreuz durchführen. Ihre erste Fahrt sollte Sie zur nächsten Tankstelle führen, um den Reifendruck zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Den richtigen Reifendruck können Sie entweder innerhalb des Tankdeckels oder im Betriebsanleitung nachlesen können. Zu guter Letzt sollten Sie nach etwa 50 Kilometern Fahrt die Schrauben noch einmal nachziehen. (Die besten Tipps für den Reifenwechsel)
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01.11.2012, 11:27 Uhr | ek (CF)
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