13.11.2012, 10:23 Uhr | tl (CF)/ses
Während man sich nach Lust und Laune neue Kleidung kaufen kann, ist es nicht so einfach, sein Auto mal eben schnell umzustylen. Wer sein Auto jedoch in neuem Glanz erstrahlen lassen will, kann es entweder mit entsprechendem Zubehör aufhübschen oder teuer neu lackieren lassen. Eine Alternative zur Lackierung bietet eine Autofolie. Bevor Sie eine individuelle Autofolie kaufen, sollten Sie sich über Vor- und Nachteile informieren.
Autofolien sind spezielle Folien, die mithilfe von Kleber auf den Lack des Autos aufgebracht werden. Sie sind in Farbe und transparent erhältlich. Autofolie hat neben optischen Verschönerungen den Effekt, dass sie den Lack vor Kratzern und Steinschlägen schützt. Fachmännisch bezeichnet man das Aufkleben einer Autofolie als Folienbeschichtung oder "Autofolierung", wie Autogenau.de erklärt. (Mit der Autofolie Lackschäden vorbeugen)
Mit einer Autofolie können Sie den gleichen Effekt erreichen, als wenn Sie das Auto neu lackieren würden - oder gar verrückte Effekte erzielen (Quelle: Revierfoto/imago)
Neben einer kompletten Autofolierung ist auch eine Teilfolierung für einzelne Fahrzeugteile, etwa der Motorhaube, möglich. Zudem gibt es so genannte 3D-Folien, die für einen besonderen „Hingucker-Effekt“ sorgen. Doch es muss nicht immer auffallend sein: Matte Folien sind ebenso verfügbar wie besondere Farben - Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Autofolie wird mit Hilfe des Kalt/Warm-Verfahrens angebracht. Hierzu muss die betreffende Stelle am Auto trocken und fettfrei sein. Anschließend wird die Folie zunächst nur aufgelegt und mit einem Spezialwerkzeug zugeschnitten. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Lack nicht beschädigt wird. Inzwischen gibt es zahlreiche Werkstätten, die sich auf die Autofolierung spezialisiert haben und Ihnen bei Anfrage sicherlich gerne ein entsprechendes Angebot unterbreiten.
Der größte Vorteil einer Autofolie gegenüber einer Lackierung ist sicherlich der Preis: Abhängig von der jeweiligen Qualität kostet der Quadratmeter im Durchschnitt 50 Euro und nimmt, sofern ein Fachmann am Werk ist, etwa 20 - 25 Arbeitsstunden in Anspruch, wie das Magazin "Auto Motor und Sport" schreibt - alles in allem können da aber mehrere tausend Euro zusammen kommen. Trotz allem ist eine Folierung in der Regel günstiger und zeitsparender als eine Lackierung, bei der Sie Ihr Fahrzeug womöglich mehrere Tage einer Lackiererei überlassen müssten. (Lackreparatursystem - Kleben statt lackieren)
Einer der Nachteile ist jedoch die Haltbarkeit. Im Schnitt ist nach vier bis sechs Jahren Schluss. Danach können sich die Ecken lösen. Kleinere Schäden können Sie dann noch mit Politur ausbessern. Ist die Folie rissig oder porös, hilft nur noch der Weg in die Werkstatt. Dort können die schadhaften Stellen ausgebessert werden.
13.11.2012, 10:23 Uhr | tl (CF)/ses
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