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Viele Autofahrer werden das kennen: Zwei Mal im Jahr steht der Wechsel von Sommer- zu Winterreifen bzw. von Winter- zu Sommerreifen an. Die benötigten Reifen müssen dabei in der Garage oder im Keller gelagert werden, und wer den Reifenwechsel nicht selbst durchführt, trägt dazu die Kosten für einen Besuch in der Werkstatt. Abhilfe können da die sogenannten Ganzjahresreifen schaffen. Diese Bereifung schafft einen deutlichen Unterschied zu Saison-Reifen und bietet einige Vorteile.
Wie es der Name bereits sagt, besteht der Unterschied, den Ganzjahresreifen bieten, in der ganzjährigen Verwendungsmöglichkeit. Vom Gesetzgeber werden in diesem Kontext lediglich Reifen gefordert, die den einzelnen Wetterbedingungen angepasst sind.
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Findet sich das Symbol einer Schneeflocke auf der Seite des Reifens oder steht dort das englische „All Season“ (alle Jahreszeiten) oder „Allweather“ (Allwetter), so darf der Reifen ständig aufgezogen bleiben. Der Unterschied zu den speziellen Sommer- oder Winterreifen zeigt sich jedoch in der Qualität, die stets ein wenig geringer ist als bei den saisonalen Reifen. (Winterreifen-Test 2011: ADAC testet die besten Reifen für den Winter)
Nichtsdestotrotz sehen viele Autofahrer beim Unterschied, den Ganzjahresreifen machen, eher die Vorteile. Diese bestehen beispielsweise in einer Geldersparnis, denn anstelle von zwei Reifensätzen reicht der Ankauf eines einzelnen Reifensatzes. Der geringe Mehrpreis, denn die Ganzjahresreifen erfordern, fällt dabei kaum ins Gewicht. Die Vorteile der Ganzjahresreifen sind jedoch nur dann voll und ganz gegeben, wenn Sie nicht häufig unter extremen Wetterbedingungen Auto fahren. In Wintersportgebieten ist beispielsweise immer zu „richtigen“ Winterreifen zu raten, doch wenn Sie sich meist in Städten oder im Flachland bewegen, reichen Ganzjahresreifen in der Regel vollkommen aus.
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Quelle: kg (CF)