05.04.2013, 10:54 Uhr | kb (CF)
Rund um die Autopflege haben sich über Jahrzehnte hinweg so manche Mythen gebildet, die allerdings bei Befolgung im schlimmsten Falle sogar Ihr Auto schädigen können. Wir geben Ihnen die richtigen Tipps zur Autopflege an die Hand und entlarven so manches Märchen. Sehen Sie in unserer Fotoshow, wie Sie Ihr Auto richtig pflegen.
„Ein leider weit verbreiteter Irrtum ist, dass Radschrauben mit aller Gewalt festgezogen werden müssen, um sicher zu halten”, so Philip Puls vom TÜV Süd gegenüber der „Bild“. Der Kfz-Experte warnt sogar explizit vor einer zu großen Kraftanwendung: „Wer dazu gar noch einen Schraubenschlüssel mit Verlängerung, also größerer Hebelwirkung benutzt, kann die Schrauben sogar abreißen.” Philip Puls empfiehlt ausschließlich einen Drehmomentschlüssel zu benutzen, damit die Schrauben gerade fest genug sitzen - auch bei Leichtmetallfelgen. Tipp: Zur richtigen Autopflege sollten Sie nach maximal 100 Kilometern die Radschrauben von neu montierten Reifen dennoch nachziehen.
Beim Autowaschen sollten Sie auf den richtigen Reiniger achten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Eine ebenfalls weit verbreitete Annahme ist, dass eine Schmutzschicht den Lack schützen soll. Doch auch das ist falsch: Durch den Schmutz werden Feuchtigkeit und Salze auf dem Lack gebunden – das führt zur Rostbildung. Und bei einer zu dicken Schmutzschicht können beim Waschen Kratzer im Lack entstehen. Eine richtige Autopflege bedeutet daher im Gegenteil ein regelmäßiges Waschen.
Beim Waschen Ihres Autos sollten Sie allerdings auf Spülmittel verzichten: "Die darin enthaltenen Tenside lösen das Wachs vom Fahrzeug und können dem Lack schwer zu schaffen machen", erklärt der Lackpflegeexperte Olaf Menzel der „Bild“. Tipp: Verwenden Sie lieber sogenannte Autoshampoos. Sie eignen sich perfekt zur Autopflege, da sie einerseits kraftvoll sind, andererseits besonders schonend. (Autolack reinigen: So bringen Sie Ihr Auto zum Glänzen)
Der Tipp, bei schlechten Fahrverhältnissen den Luftdruck der Reifen zu verringern, ist heute nicht mehr zutreffend – er galt lediglich für die früher üblichen Diagonalreifen. Bei den heute verwendeten Gürtelreifen zieht ein zu niedriger Luftdruck sogar eine schlechtere Traktion nach sich. Und: Der Benzinverbrauch steigt! Darüber hinaus sollten Sie stattdessen den Luftdruck Ihrer Reifen in Abhängigkeit von den Herstellerangaben um 0,2 Bar erhöhen - so können Sie Benzin sparen und Ihre Reifen haben dennoch keinen messbaren höheren Verschleiß. (Der richtige Luftdruck: Mehr Sicherheit, weniger Verbrauch)
Obgleich Spiritus bekanntermaßen ein wirksames Frostschutzmittel ist, sollten Sie ihn laut „Frankfurter Rundschau“ nicht für Scheibenwischanlage verwenden: Er stört durch seinen intensiven Geruch und bildet auf den Scheiben Schlieren. Greifen Sie lieber auf die herkömmlichen Frostschutzmittel aus dem Handel zurück. (Autozubehör für den Winter: Eiskratzer und Co. sind ein Muss)
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