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Beschlagene Scheinwerfer erhöhen das Unfallrisiko, da die kleinen kondensierten Wassertropfen auf der Innenseite des Lampengehäuses eine Blendwirkung hervorrufen können. Zudem verschlechtern Sie die Sicht des Fahrers. Was Sie gegen Feuchtigkeit in Scheinwerfern tun können und wie Sie dafür sorgen, dass sich erst gar keine Nässe bildet, erfahren Sie im Folgenden.
Eine Autowäsche oder Fahrten im Regen sind die häufigsten Situationen, in denen Feuchtigkeit in die Scheinwerfergehäuse Ihres Fahrzeugs gelangen kann. Im Normalfall müssen Sie sich als Autofahrer keine Sorgen machen. Alle Scheinwerfergehäuse, die in den vergangenen 30 Jahren hergestellt worden sind, verfügen in der Regel über ein Belüftungssystem, welches dafür sorgt, dass die Feuchtigkeit wieder nach außen entweichen kann. Autofahrer sollten laut Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) beschlagene Scheinwerfer dennoch im Blick behalten.
Beschlagene Scheinwerfer können andere Verkehrsteilnehmer blenden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Bildet sich im Lampengehäuse Kondenswasser oder sind die Scheinwerfer von innen beschlagen, sollten Sie die Leuchten in einer Werkstatt überprüfen lassen. Denn durch die Wassertröpfchen auf der Innenseite des Scheinwerferglases kann der Lichtkegel nicht mehr optimal strahlen und blendet so andere Verkehrsteilnehmer, wie der ZDK erklärt. Im schlimmsten Fall werden die Scheinwerfer "blind". Das heißt, sie beschlagen so stark, dass sie nahezu kein Licht mehr abstrahlen. In solchen Fällen hilft nur noch ein Austausch des kompletten Scheinwerfers. (Im Herbst sicher Auto fahren: Tipps zu Laub, Nebel und Nässe)
Die Verwendung eines Hochdruckreinigers bei der Fahrzeugwäsche ist die häufigste Ursache für beschlagene Fahrzeugleuchten. Allzu oft werden Hochdruckreiniger in zu kurzer Distanz zu den Scheinwerfern gehalten, so dass der Druck zu hoch ist und es zur Ansammlung von Feuchtigkeit im Gehäuse der Lampen kommt. Außerdem kann es passieren, dass beim Glühlampenwechsel Abdeckungen oder Gehäuse nicht richtig wiederverschlossen wurden, so dass Wasser ungehindert in den Scheinwerfer eindringen kann. In solchen Fällen muss der gesamte Scheinwerfer ausgebaut und getrocknet werden, um das angestaute Wasser im Scheinwerfergehäuse ablassen zu können und den Scheinwerfer zu trocknen. (Autoteile: Haltbarkeit regelmäßig überprüfen)
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Vorbeugen können Sie der Feuchtigkeitsbildung während der Autowäsche durch behutsamere Benutzung des Hochdruckreinigers. Empfehlenswert ist, einen Mindestabstand von 30 Zentimetern zum Auto zu halten. Achten Sie beim Glühlampenwechsel darauf, dass nach dem Wechsel alle Abdeckungen und Gehäuse komplett verschlossen sind. Nur so können Sie sicher gehen, dass kein Wasser in den Scheinwerfer gelangt.
Befindet sich bereits Feuchtigkeit in den Scheinwerfern Ihre Fahrzeugs und will sie partout nicht entweichen, können Sie sich einem altbewährten Mittel bedienen: Silica Pads. Diese kleinen Beutelchen, die auch in Verpackungen von Elektroartikeln eingesetzt werden, helfen dabei, Feuchtigkeit aufzusaugen. Sie sind bereits für etwa 15 Euro in verschiedenen Internet-Shops erhältlich.
Um die Pads zu platzieren, muss das Scheinwerfergehäuse ausgebaut und geöffnet werden. Platzieren Sie die Päckchen direkt im Scheinwerfer und lassen Sie sie für zwei Tage in einem trockenen Raum stehen. Durch den Ausbau und die Öffnung der Scheinwerfergehäuse kann die angesammelte Feuchtigkeit in Kombination mit den Silica-Pads umso besser entweichen. Nicht umsonst machen sich zahlreiche Werkstätten diese Methode zunutze. (Wie Sie TÜV-Kosten sparen können)
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Quelle: sp (CF)