03.09.2012, 09:54 Uhr | fo (CF)
Beim Telefonieren mit dem Handy im Auto ist eine Freisprecheinrichtung unbedingt erforderlich und sogar gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sie nutzen können, um eine solche in Ihrem Auto zu installieren.
Die Rechtslage in Deutschland ist eindeutig: Seit 2001 dürfen Autofahrer im Wagen während der Fahrt nur noch dann mit Ihrem Mobiltelefon telefonieren, wenn eine Freisprecheinrichtung vorhanden ist. Andernfalls drohen 40 Euro Bußgeld und ein Strafpunkt in Flensburg. Die strenge Position des Gesetzgebers ist verständlich, wenn man bedenkt, dass ein kurzer Moment der Ablenkung dazu ausreichen kann, um einen schweren Unfall zu verursachen. Eine Untersuchung der Universität Bremen im Auftrag des ADAC ergab, dass Fahrfehler durch das ablenkende Telefongespräch erheblich ansteigen (Stand: Juli 2012). Trotzdem halten sich viele Fahrer nicht an das Verbot. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) erwischte die Polizei im Jahr 2011 450.000 Verkehrsteilnehmer mit Handy am Steuer. Übrigens ist nicht nur das Telefonieren selbst während der Fahrt verboten: Mobiltelefon oder Smartphone dürfen Sie während dieser nicht einmal in die Hand nehmen.
Die einfachste Möglichkeit, um im Auto mittels Freisprechanlage telefonieren zu können, ist eine einfache Sprechgarnitur aus Mikrofon und Kopfhörer, die Sie per Kabel mit Ihrem Mobiltelefon verbinden. Sinnvoller ist es aber meistens, in eine Freisprechanlage zu investieren, die über Bluetooth funktioniert und keinerlei Kabel benötigt. Die verschiedenen Modelle können Sie in der Regel problemlos selbst montieren. Befestigt werden sie an der Sonnenblende oder auch der Windschutzscheibe, die Stromversorgung erfolgt über die 12-Volt-Steckdose.
Die komfortabelste Möglichkeit stellt allerdings eine fest eingebaute Freisprechanlage dar, die in Neuwagen bereits integriert ist. "Durch den Anschluss an die Außenantenne des Autos haben Sie damit die beste Empfangsqualität", erklärt Arnulf Thiemel vom ADAC Technik Zentrum in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Auch nachträglich lässt sich ein Auto darauf umrüsten.
Vieltelefonierer sollten sich für eine fest eingebaute Freisprecheinrichtung entscheiden, da sie am komfortabelsten zu bedienen ist und die beste Tonqualität bietet. Gelegenheitstelefonierer sind mit einem Bluetooth-Modell zum Selbsteinbauen gut bedient. Für Autofahrer, die wiederum nur sehr selten im Auto telefonieren, reichen die Möglichkeiten einer Sprechgarnitur aus Mikrofon und Kopfhörer in der Regel aus.
03.09.2012, 09:54 Uhr | fo (CF)
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