16.05.2013, 13:54 Uhr | eh (CF)/ niw
Xenon-Scheinwerfer liegen im Trend. Wer heutzutage einen Neuwagen anschafft, darf sich bereits an der neuen Technologie erfreuen. Doch auch für ältere Fahrzeuge ist das Umrüsten möglich. Wir erklären Ihnen, was Sie dabei beachten sollten.
Xenon-Scheinwerfer sorgen für eine bessere Sicht, erklärt „Autobild“. Denn Sie können davon ausgehen, dass der Lichtbogen der neuen Scheinwerfer zweieinhalb mal mehr Licht als eine herkömmliche Halogenlampe liefert. Das Prinzip basiert auf der Gasentladung und so kommt bei der Herstellung eine kleine Menge des namensgebenden Edelgases Xenon zum Einsatz.
Auf Xenon-Scheinwerfer umrüsten will gut überlegt sein (Quelle: Sebastian Geisler/imago)
Das Umrüsten auf Xenon-Scheinwerfer ist grundsätzlich möglich. Laut der ECE-Regelung 48, welche die Beleuchtung an Fahrzeugen reglementiert, müssen Sie die folgenden Teile in Ihrem Fahrzeug gegebenenfalls vor dem Einbau nachrüsten: Zum einen eine Streuscheibenreinigungsanlage, also eine Scheinwerferwaschanlage, zum anderen eine automatische Leuchtweitenregulierung.
Auf dem Markt werden mittlerweile mehr und mehr günstige Umbausätze angeboten, die häufig nicht den geltenden Verordnungen entsprechen. Achten Sie deshalb darauf, nur mit den Bauteilen etablierter Markenhersteller zu arbeiten, das eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und ein Prüfzeichen aufweist. Anderenfalls riskieren Sie durch eine unsachgemäße Umrüstung Bußgelder sowie den Verlust des Versicherungsschutzes für Ihr Auto.
Die Vorteile von Xenon-Scheinwerfer liegen klar auf der Hand: Sie liefern ein helleres, tageslichtähnliches Licht als herkömmliche Scheinwerfer, was zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beiträgt. Ferner haben sie einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch. „Auto Motor und Sport“ fand zudem heraus, dass Xenon-Scheinwerfer eine viermal höhere Langlebigkeit haben, was wiederum zu einer Kostenersparnis führen kann. (Xenon- oder Halogenscheinwerfer: Was ist besser?)
Jedoch gibt es auch Nachteile, die durch das Umrüsten entstehen können. Die Kosten für einen legalen Einbau sind hoch. Laut "Autobild" belaufen sich die Kosten der Xenon-Scheinwerfer - je nach Fahrzeugtyp - zwischen 800 und 2000 Euro. Sie sollten sich deshalb fragen, ob sich die Umrüstung überhaupt für Ihr Fahrzeug rechnet. Nahezu alle Neuwagen namhafter Hersteller können bereits mit den neuen Xenon-Scheinwerfern erworben werden.
auto.t-online.de: Xenon bei Mercedes: Fast so hell wie Tageslicht
Die Wartung der Scheinwerfer ist als Kostenfaktor auch nicht zu unterschätzen. Diese dürfen Sie nämlich nicht selbst vornehmen, sie muss immer durch eine Fachwerkstatt durchgeführt werden. Eine fehlerhafte Einstellung der Scheinwerfer kann die Sicherheit gefährden, da die Gefahr besteht, dass andere Fahrer geblendet werden.
Sofern Sie sich dazu entschließen, Ihr Auto auf Xenon-Scheinwerfer umrüsten zu lassen, sind Sie auf jeden Fall verpflichtet, diese beim TÜV eintragen zu lassen. Nur wenn Ihre neuen Scheinwerfer abgenommen sind, gehen Sie auf Nummer sicher und verstoßen garantiert nicht gegen geltende Verordnungen. (Beschlagene Scheinwerfer: Woran liegt es?)
16.05.2013, 13:54 Uhr | eh (CF)/ niw
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