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Für mehr Sicherheit sollten Sie Ihr Licht einstellen, und zwar richtig. Die Scheinwerfer des Autos könnten sonst andere Fahrer blenden und somit die Unfallgefahr erhöhen. Leider achtet nicht jeder PKW-Besitzer auf die einwandfreie Einstellung der Scheinwerfer.
Die Leuchtweitenregulierung, die seit 1990 in jedem Fahrzeug Pflicht ist, vernachlässigen viele Fahrer. Mit der Regulierung können Sie bei unterschiedlicher Beladung richtig das Licht einstellen, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Außerdem ist es möglich, dass Sie bei Dunkelheit nicht so weit sehen können, wenn das Licht falsch eingestellt ist. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät deshalb, nicht nur die Scheinwerfer, sondern auch die Leuchtweitenregulierung regelmäßig zu überprüfen.
Am besten fahren Sie dafür zu einer Werkstatt. Eine Einstellung fällt in der Regel recht kostengünstig aus. Falls sich das Auto gerade in einer anderweitigen Reparatur befindet, können Sie auch gleich das Licht einstellen lassen. So müssen Sie nicht extra dafür noch einmal einen Termin vereinbaren.
Ihre Scheinwerfer müssen in dem vom Hersteller bestimmten Neigungswinkel eingestellt sein. Oft beträgt dieser 1,2 Prozent. Das bedeutet, dass die Lichtstrahlung pro Meter vom Auto um 1,2 Zentimeter sinkt. Bei zehn Metern Abstand sinkt sie also um 12 Zentimeter. Um eine falsche Einstellung der Scheinwerfer zu erkennen, gibt es zwei naheliegende Hinweise. Ihre Sichtweite mit dem Licht ist eingeschränkt bzw. hat sich verändert (zu tiefe Einstellung). Außerdem könnten Fahrzeuge auf der Gegenrichtung mit der Lichthupe signalisieren, dass Sie sie blenden (zu hohe Einstellung). Das gefährdet natürlich die Sicherheit im Verkehr. Suchen Sie in diesem Fall eine Werkstatt auf. Wenn Sie sich es zutrauen, können Sie die Einstellung auch selber vornehmen.
Sie können das Licht am Auto selbst prüfen, wenn Sie das Fahrzeug zehn Meter vor einer hellen Wand abstellen und das Licht einschalten. Achten Sie darauf, das Auto nur mit einer Person zu belasten und das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund zu parken. Das Licht an der Wand sollte nun gleich stark sein und auf der gleichen Höhe liegen. Es ist völlig normal, dass Sie bei den jeweiligen Lichtbündeln einen Knick nach oben bemerken. Dies ist kein Sicherheitsmangel. Beachten Sie den Neigungswinkel nach Herstellerangabe und markieren Sie an der Wand die Höhe der Scheinwerfer zum Beispiel mit Isolierband. Bei einem Neigungswinkel von 1,2 Prozent und zehn Metern Abstand markieren Sie nochmals zwölf Zentimeter unter der Scheinwerferhöhe. Liegt der Hell-Dunkelbereich dann innerhalb dieser zwölf Zentimeter, stimmt die Höhe der Scheinwerfer.
Mit dem Rändelrad der Leuchtweitenregulierung am Armaturenbrett lässt sich das Licht einstellen. Dabei müssen sich die Lichtkegel an der Wand nach oben und unten bewegen. Die richtige Einstellung sorgt dann für Sicherheit und kann den Gegenverkehr nicht blenden. Wenn bei der Prüfung Unstimmigkeiten auffallen, lassen Sie in einer Fachwerkstatt das Licht einstellen. Bei Autos mit Xenonscheinwerfern ist dies übrigens nicht notwendig, die korrekte Leuchtweite stellt sich automatisch ein.
Quelle: se (CF)
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