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Der Herbst ist für alle Autofahrer besonders prekär: Die frühere Dämmerung, Nebel, Regen und Laub bedeuten eine schlechtere Sicht sowie längere Bremswege und gefährden somit Ihre Sicherheit. Wir erklären Ihnen, wie Sie als Autofahrer sicher durch den Herbst kommen, und liefern dazu einige nützliche Tipps.
Der schwerwiegendste Fehler beim Autofahren im Herbst ist, die Geschwindigkeit nicht an die Straßen- und Witterungsverhältnisse anzupassen, so der Verkehrsexperte Richard Wacht gegenüber der "Süddeutschen": "Das erste Glatteis kommt trotz Ankündigung, speziell im Bereich von Brücken sowie in Waldschneisen, für manche überraschend und ist in der Regel immer mit vielen Unfällen verbunden." Um solche Unfälle zu verhindern, sollten Sie deshalb bewusster und vorausschauender Fahren.
Vorausschauendes Fahren ist gerade im Herbst wichtig (Quelle: imago)
Winterreifen: Hier erfahren Sie alles Wichtige
Der "ADAC" weist in diesem Zusammenhang auch auf Laub und Fallobst sowie auf verstärkt auftretende Nässe hin, was die Rutschgefahr wesentlich erhöht. Machen Sie sich daher ein möglichst genaues Bild von den Straßen. (Gefahr durch rutschiges Laub im Herbst)
Ferner empfiehlt Richard Wacht vor Beginn der kalten Jahreszeit einen Winter-Check, damit Sie Ihre Fahrt sicher gestalten können. Am wichtigsten sind Winterreifen mit ausreichendem Profil, was inzwischen Pflicht ist, dennoch aber gerne vernachlässigt wird. Wichtig sind auch saubere Scheiben - von innen und außen – damit Sie den Überblick behalten. Außerdem sollten Sie die Batterie, frostsicheres Scheibenwaschwasser und die Wischerblätter überprüfen. Und Sie dürfen den Eiskratzer nicht vergessen. (Aquaplaning: So behalten Sie die Kontrolle)
Ein weiterer wesentlicher Aspekt sind die Scheinwerfer. Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass diese voll funktionstüchtig und sauber sind. Wenn Sie das Abblendlicht frühzeitig einschalten, machen Sie keinen Fehler, wie das Auto-Portal auto.de berichtet. Bei Nebel sollten Sie aber nicht das Fernlicht einschalten, sonst wird das Licht reflektiert, was die Sicht zusätzlich beeinträchtigt. Außerdem ist es nur zulässig die Nebelleuchten einzuschalten, wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt. (Für mehr Sicherheit: Stellen Sie Ihre Scheinwerfer richtig ein)
Nicht zuletzt müssen Sie im Herbst mit verstärktem Wildwechsel rechnen. Laut "Auto Bild" entspricht das Gewicht eines Wildtier bei einem Aufprall mit 50 Stundenkilometern schon dem 25-fachen seines eigentlichen Gewichts – das hat verheerende Konsequenzen für Tier und Fahrer. Beachten Sie daher unbedingt die entsprechenden Schilder. Falls vor Ihnen plötzlich Wild auf der Straße auftaucht, ist eine Kollision einer unkontrollierten Ausweichbewegung vorzuziehen. (Nebelscheinwerfer richtig einsetzen)
Quelle: kb (CF)
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