28.03.2013, 11:40 Uhr | jk (CF)
Das Tunen des eigenen Motorrads ist für viele Biker eine Herzensangelegenheit. Motorrad-Tuning ist aber auch mit Risiken verbunden. Deshalb sollte sich jeder Fahrer im Vorfeld gründlich informieren.
Falls Sie Ihr Motorrad tunen möchten, ist dies grundsätzlich möglich. Tun Sie dies nicht aber auf Kosten Ihrer Sicherheit. Außerdem kann es sein, dass für die Modifikation Ihres Zweirads ein Gutachten des TÜV vonnöten ist. Das ist vor allem dann notwendig, wenn Sie andere als die vom Hersteller angebotenen Teile verwenden möchten. Der TÜV Süd warnt vor Risiken beim Motorrad-Tuning: "Wenn an Ihrem Fahrzeug Änderungen vorgenommen wurden, die eine mögliche Gefährdung von Verkehrsteilnehmern erwarten lassen, die Fahrzeugart ändern oder die das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtern, kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen."
Oft stehen zum Beispiel Katalysatoren an der Spitze der Wunschliste, doch müssen Sie hier aufpassen. Sie sind nämlich je nach Auspuffanlage unterschiedlich gebaut, und schnell riskieren Sie eine gültige Zulassung sowie den Versicherungsschutz. Informieren Sie sich daher schon vor einem geplanten Umbau beim TÜV, beim Hersteller oder einer Vertragswerkstatt darüber, welche Unterlagen beziehungsweise Gutachten hierfür wichtig sind. Außerdem sollten Sie Ihr Motorrad am besten mithilfe eines Profis oder einer Fachwerkstatt tunen, um unnötige Risiken zu vermeiden.
Weiteres beliebtes Ziel beim Motorrad-Tuning ist es, die Leistungsfähigkeit des Motors erhöhen, beispielsweise mit einer Hubraumvergrößerung durch eine Modifikation der Zylinderbüchse. Ein Risiko besteht allerdings darin, dass sich die Laufbahn verziehen könnte.
Neuere Motoren verfügen allerdings über keine normale Laufbüchse. In diesen Fällen genügt das Aufbohren des Zylinders für mehr Hubraum. Die notwendige Erneuerung der Beschichtung ist jedoch sehr kostenaufwendig. Alternativ können Sie den Kurbelwellenhub verbessern. Gerade hier sollten Sie aber einen Fachbetrieb zurate ziehen, da der Kolben ausgewechselt werden muss.
Neben der Erhöhung der Motorleistung ist es weiterhin beliebt, das Fahrwerk zu tunen – also Federn oder Stoßdämpfer. Hier besteht allerdings das Risiko, dass Sie bei hohen Geschwindigkeiten pendeln und so die Kontrolle über die Maschine verlieren könnten. Um das Unfallrisiko nicht unnötig zu erhöhen, sollten Sie deshalb auf günstige Tuning-Maßnahmen verzichten wie beispielsweise eine Kastenschwinge, eine Rahmenversteifung oder den Einbau von Kegelrollenlagern im Lenkkopf. (Mit dem Motorrad durch die Hauptuntersuchung: Tipps)
28.03.2013, 11:40 Uhr | jk (CF)
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