10.01.2013, 16:07 Uhr | pc (CF)
Schlechtes Wetter muss nicht zwangsläufig das Ende einer Motorrad-Tour sein. Als verantwortungsbewusster Fahrer sollten Sie sich jedoch der erhöhten Anforderung an die Fahrsicherheit bewusst sein. Ein paar Tipps helfen Ihnen, sich bei Unwetter auf dem Zweirad richtig zu verhalten.
Wenn sich während Ihrer Motorrad-Spritztour schlechtes Wetter anbahnt, müssen Sie Ihre Fahrt nicht gleich abbrechen. Allerdings sollten Sie bei Regen Ihren Fahrstil anpassen und zudem noch aufmerksamer und konzentrierter sein als sonst. Das Wichtigste ist, das Tempo allgemein zu reduzieren. "Im Nassen muss der Fahrstil noch runder sein und das Bremsen noch feinfühliger", rät der ADAC. Dennoch sollten Sie natürlich nicht verkrampfen. (Motorrad fahren: Mit der richtigen Technik bremsen)
Äußert sich schlechtes Wetter durch Regen und Nässe, gibt es rutschige Stellen zu bewältigen. Eine berühmte Rutschfalle auf der Fahrbahn ist Bitumen. Die teerartige Masse ist bei Regen kaum zu erkennen, weshalb Sie auf die schwarzen Streifen auf der Straße besonders Acht geben müssen. Außerdem sollten Sie auch bei Gullideckeln in Kurven aufpassen. Hier kommt es schnell zu einem kurzen Rutscher in Schräglage.
Einen Sturz müssen Sie aber nicht unbedingt befürchten – bleiben Sie also ruhig. Überqueren Sie außerdem weiße Fahrbahnmarkierungen im stumpfen Winkel, damit Sie nicht rutschen. Falls Sie Dehnungsfugen von Brücken überfahren, bugsieren Sie das Motorrad gerade und lassen es ohne Gas hinüber rollen. Passiert doch einmal ein kleiner Rutscher, geraten Sie nicht in Panik. Der Reifen sollte kurz darauf wieder gut greifen. (Nässe: Wie Motorradfahrer sicher ans Ziel kommen)
Da viele Touren in ländliche Gebiete führen, müssen Sie bei Straßenverschmutzungen besonders aufmerksam sein: Feinkörniger Sand, Erdreste und Pflanzenteile vermischen sich im Regen zu einem schleimigen Gemisch, auf dem die Maschine leicht wegrutschen kann. Fahren Sie daher stets mit Voraussicht. Geraten Sie trotzdem auf einen rutschigen Untergrund, gilt es Ruhe zu bewahren und das Bremsen und Gas geben zu vermeiden.
Falls Seitenwind zum Beispiel auf Brücken oder an Meeresküsten droht, fahren Sie unbedingt mit gedrosseltem Tempo. Bei Hagel sollten Sie das Motorrad besser stehen lassen, rät der ADAC weiter.
Droht schlechtes Wetter, sollte Ihre Motorrad-Bekleidung optimalen Schutz bieten. Fetten Sie Ihre Ledersachen regelmäßig ein, und kurze Schauer prallen einfach von Ihnen ab. Selbstverständlich sollte es weiterhin sein, die Handschuhe über die Ärmel und die Hosenbeine über die Stiefel zu stülpen, damit kein Wasser hineinläuft. (Motorradbekleidung richtig pflegen: Tipps)
10.01.2013, 16:07 Uhr | pc (CF)
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