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E10: Besteht ein Risiko für Kurzfahrer?

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E10: Risiko für Kurzfahrer?

26.03.2013, 14:13 Uhr | ek (CF)

Nach der Einführung des Biosprits E10 sparten sowohl Fahrer als auch die Automobilbranche nicht mit Kritik. So wurde unter anderem Anfang 2011 darüber diskutiert, dass ein höherer Wasseranteil im Kraftstoff häufige Ölwechsel zur Folge habe und der neue Kraftstoff vor allem für Kurzfahrer Risiken berge.

Verdünnung des Motoröls durch E10

Ein höherer Ethanolgehalt von E10-Kraftstoff könnte dazu führen, dass Autofahrer häufiger einen Ölwechsel vornehmen müssen, hieß es: "Das Wasser kondensiert aus den Verbrennungsgasen und gelangt ins Öl, das dadurch verdünnt wird und schneller altert" äußerte Thomas Brüner, Leiter der Mechanikerentwicklung bei BMW, in der "Welt am Sonntag" im März 2011. In solch einem Fall müssten Autofahrer dann häufiger einen Ölwechsel machen und der kostet zum Beispiel bei einem Sechszylinder gerne mal 200 Euro. Allerdings bezog sich die Aussage Brüners nur auf Kraftstoffe mit Ethanol, die außerhalb Deutschlands zum Einsatz kommen.

Tanken von E10 - Fluch oder Segen? (Bild: imago)

Tanken von E10 - Fluch oder Segen? (Bild: imago)

Im Ausland ist E10 zum Teil anders zusammengesetzt als hierzulande. So gibt es in Schweden zum Beispiel Kraftstoff, der, statt wie hier 10 Prozent, zu 85 Prozent Bioethanol enthält. Es sei daher vor allem im Ausland ein Risiko, Kraftstoff mit einem höheren Bioethanol-Anteil zu tanken. (Risiko E10: Wer kommt für die Schäden auf?)

Tipps zum Sprit sparen

auto.t-online.de: E10 Verträglichkeit: Welche Autos E10 tauglich sind

Sind kurze Strecken ein Risiko?

"Das Schlimme am E10" sei zudem der Wasseranteil, den Ethanol bindet, so die Aussage von "Autopapst" Andreas Keßler, Maschinenbau-Ingenieur und Autoexperte in verschiedenen Fernsehsendungen, gegenüber der Hamburger Morgenpost im März 2011. "Fährt man lange Strecken, wird der Motor so warm, dass das Wasser durch die hohe Motortemperatur wieder verdunstet". Bei Fahrten über kurze Strecken sei das dagegen nicht der Fall. Das Risiko dabei: Im schlimmsten Fall könne das Fahren über kurze Strecken im Winter dazu führen, dass Wasser im Motor gefriert, die Ölpumpe blockiert und auf diese Weise der Motor zerstört wird. (E10: Vor- und Nachteile des Neu-Sprits)

Viele Experten halten den Einsatz von E10 in Deutschland jedoch für unbedenklich. Wer dennoch Zweifel hat, sollte sich beim Hersteller seiner Automarke oder beispielsweise beim ADAC informieren.

26.03.2013, 14:13 Uhr | ek (CF)

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