26.03.2013, 14:02 Uhr | nz (CF)
Autos mit Hybridantrieb haben das Potenzial, Energie und Sprit zu sparen. Hybridautos verfügen beispielsweise über einen Benzin- oder Dieselmotor und einen Elektroantrieb. Arbeitet dabei vor allem der Elektroantrieb, sparen Sie Kraftstoff. Erfahren Sie hier mehr über die Funktionsweise und den Nutzen der Antriebsart.
Bei einem Hybridantrieb handelt es sich um eine Kombination aus mehreren Antriebsmodellen beziehungsweise einen Antrieb, der zwei verschiedene Energiequellen nutzt. Gängig sind Konstruktionen wie Benzin oder Diesel zusammen mit einem Elektromotor oder Hybride mit Benzin- und Gasantrieb. Es gibt aber auch Fahrzeuge, in denen ein Elektromotor und ein Gasantrieb verbaut sind. (Welche Vorteile hat ein Elektroantrieb?)
Kerngedanke bei der Entwicklung von Hybridfahrzeugen mit Benzin/Diesel- und Elektromotor ist, dass der Verbrennungsmotor nur dann arbeiten soll, wenn er einen guten Wirkungsgrad zeigt. Entstehen Überschüsse bei der Arbeit des Verbrennungsmotors, können diese in elektrische Energie umgewandelt werden. Batterien oder Akkumulatoren speichern diese Energie. Falls der Elektromotor dann Energie benötigt, bezieht er sie aus diesem Vorrat. Zusätzlich wandelt ein Elektromotor die beim Bremsen entstehende Wärme in Elektrizität um und speichert diese ebenfalls in den Akkumulatoren.
Vor allem im Stadtverkehr bietet die Technik des Hybridantriebs Vorteile, wo sonst durch das ständige Anfahren und Bremsen unnötig Energie verbraucht wird. Während Sie beim Stop-and-Go-Verkehr Sprit sparen, steigt der Kraftstoffverbrauch auf langen Strecken bei hoher Geschwindigkeit an. Hier muss nämlich der Verbrennungsmotor mehr arbeiten. Mit voll aufgeladenen Energiespeichern kann sich der Verbrennungsmotor jedoch auch ganz abschalten, da er bei geringer Schubkraft nicht unbedingt notwendig ist. Lässt die Batterieleistung nach, wirkt der Elektromotor angetrieben durch den Verbrennungsmotor während der Fahrt zudem als Generator und lädt sie wieder auf. (Batterien für Elektroautos: Wissenswertes)
Aber wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Ein geringerer Verbrauch des Fahrzeugs ist vor allem durch den Betrieb eines Elektromotors möglich, so das 3sat-Magazin "nano" in einer Dokumentation über den Verbrauch von Hybridautos. Je mehr dieser arbeitet, desto geringer ist der Kraftstoffverbrauch. Jedoch kann sich dieser durch das Einwirken verschiedener Faktoren ändern, so zum Beispiel durch die Außentemperatur. Der TÜV Süd kam bei Tests zu dem Ergebnis, dass die elektrische Reichweite der Batterie bei niedrigen Temperaturen nachlässt. Dadurch muss der Verbrennungsmotor einspringen und der Spritverbrauch steigt, so das 3sat-Magazin weiter.
Andere Stromfresser steigern ebenfalls den Verbrauch beim Hybridantrieb, zum Beispiel elektrische Geräte im Fahrzeug. Diese dürfen die Testfahrer der Hersteller allerdings ausschalten, obwohl gerade eine eingeschaltete Klimaanlage auf 100 Kilometer bis zu zwei Liter Benzin verbrauchen kann. (Elektroauto: Wie kann man Strom beim Fahren sparen?)
26.03.2013, 14:02 Uhr | nz (CF)
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