26.03.2013, 14:57 Uhr | ma (CF)
Stören Sie die hohen Benzinpreise, sollten Sie vielleicht auf Biogas oder andere Gaskraftstoffe umsteigen. Die Gasalternativen bieten verschiedene Vorteile und Nachteile. Hiermit sparen Sie einerseits eine Menge Treibstoff-Kosten, müssen Ihr Fahrzeug aber für viel Geld erst umrüsten.
Die Vorteile des Einsatzes von Gas als Kraftstoff liegen auf der Hand. Durch die Nutzung von erneuerbaren Energien und einer neutralen CO2-Energieerzeugung fahren Sie umweltfreundlicher als mit üblichen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel. Der CO2-Ausstoß ist bei der Verbrennung von Erdgas 25 Prozent und der Anteil der Smogbildung um 80 Prozent geringer als bei Benzin, berichtet das Portal "Gastipp.de". Absolute Spitzenwerte erzielt jedoch Biogas. Fahren Sie mit diesem Kraftstoff, ist eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes von bis zu 90 Prozent möglich. (LPG und Erdgas: Was macht den Unterschied aus?)
Biogas und andere alternative Kraftstoffe weisen den Weg in die Zukunft (Foto: dpa)
Zudem ist das Tanken von Gas billiger. Mit deutlich geringeren Preisen im Vergleich zu Benzinangeboten können Sie etwa nach 35.000 gefahrenen Kilometern die Kosten für einen Umbau zu einem Gasbetrieb ausgleichen, erklärt der ADAC. Grundsätzlich lassen sich Gebrauchtwagen auf Gasbetrieb umrüsten und viele Neuwagen sind bereits ab Werk damit ausgestattet. Ob sich der Umbau eines Gebrauchten lohnt, hängt vom Alter und dem Modell des Autos ab. Wenn Sie mit Biogas fahren, gibt es außerdem weitere finanzielle Vorteile. Autofahrer, die mit Gas fahren, können nämlich noch bis ins Jahr 2018 mit Steuervergünstigungen rechnen. Auch der Wert des Fahrzeugs steigt durch eine Umrüstung mit einer Gasanlage, was sich beim Wiederverkauf auszahlen kann. (Autoverkauf: So erzielen Sie einen höheren Preis)
Der alternative Kraftstoff bringt jedoch auch Nachteile mit sich. So gibt es zum Beispiel nicht allzu viele Tankstellen, an denen Sie das Gas beziehen können. In der Stadt haben Sie hier mehr Anlaufstellen als auf dem Land. Einige alte Fahrzeuge sind zudem für die Umrüstung gar nicht geeignet, da das Gas zu weiche Ventile in Motoren beschädigen kann. In einer Werkstatt, die Fahrzeuge umrüstet, können Sie sich darüber informieren, ob das eigene Auto für Gas geeignet ist oder nicht. Neufahrzeuge sind in der Regel mit widerstandsfähigen Ventilen ausgestattet, die einen Gasbetrieb grundsätzlich möglich machen. Wollen Sie, dass Ihr Fahrzeug mit Gas läuft, müssen Sie für einen Umbau rund 2000 bis 3000 Euro einplanen.
26.03.2013, 14:57 Uhr | ma (CF)
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