26.03.2013, 15:29 Uhr | po (CF)
Erhöhte Benzinkosten motivieren viele Autofahrer zum Spritsparen. Sie passen ihre Fahrweise an, kontrollieren regelmäßig den Reifendruck und tanken wenn möglich dann, wenn es günstig ist. Doch jeder Autofahrer kann zudem auch Strom sparen und somit die Spritkosten reduzieren.
Sie fragen sich vielleicht, warum Stromerzeugung zu einem höheren Spritverbrauch führt. Dabei handelt es sich um ein simples Prinzip. Im Motorraum wird stets eine Lichtmaschine über Keilriemen angetrieben. Sollte aufgrund eines erhöhten Bedarfs mehr Strom vonnöten sein, erhöht sich der Drehwiderstand und der Motor muss mehr Energie aufwenden, um diesem entgegenzuwirken – wodurch der Spritverbrauch steigt. Während ein Autoradio mit 20 Watt Leistung relativ wenig Strom benötigt, kann ein Hi-Fi-Verstärker schon Werte von bis zu 400 Watt erreichen. Sie können die zusätzlichen Kosten selber ermitteln: Rechnen Sie mit 0,1 Liter Mehrverbrauch bei 100 Watt auf einer Strecke von 100 Kilometern. (Benzinpreise auf Rekordniveau: Einfache Tipps zum Sprit sparen)
Einer der größten Spritfresser im Auto ist die Klimaanlage. Möchten Sie im Auto Strom sparen und somit die Benzinkosten senken, können Sie mit wenigen Tipps Ihrem Ziel näher kommen. Achten Sie gerade im Sommer darauf, wenn möglich, im Schatten zu parken. Vor Fahrtantritt öffnen Sie alle Fenster und lüften gut durch, damit die Hitze entweichen kann. Fahren Sie mit geöffneten Fenstern los, damit der Fahrtwind die restliche Hitze vertreibt, danach lassen Sie die Fenster geschlossen. Somit muss die Klimaanlage den Innenraum weniger stark herunterkühlen und sparen Strom, Sprit und Benzinkosten.
auto.t-online.de: Vollautomatische Klimaanlagen sind am sparsamsten
Nicht nur an heißen, sondern auch an kalten Tagen können Sie die Benzinkosten verringern. Schalten Sie nämlich alle Heizungen des Autos an, kostet Sie das sehr viel Strom. Am meisten Strom benötigt hier die Frontscheibenheizung mit einer Leistung von 540 Watt. Ein Heizsystem für die Heckscheibe schlägt mit 185 und eine Sitzheizung mit 100 Watt zu Buche.
Deutlich weniger Strom ist für die Beheizung der Außenspiegel nötig. Hier fallen laut ADAC nämlich nur 30-40 Watt an. Bei einer Standheizung variieren die Werte außerdem zwischen 40 und 110 Watt. Zur kalten Jahreszeit mögen viele Autofahrer ungern auf die Heizung verzichten. Überlegen Sie sich dennoch, ob Sie sie wirklich anschalten müssen, beziehungsweise ob ein beheizter Sitz überhaupt notwendig ist. (Standheizung: Warum sie im Auto sogar Geld sparen kann)
26.03.2013, 15:29 Uhr | po (CF)
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