26.03.2013, 14:28 Uhr | tg (CF)
Der Kraftstoff E10 ist nun seit einiger Zeit an Tankstellen erhältlich. Er sorgt seit der Einführung häufig für Verärgerung der Autofahrer. Denn viele Fahrzeugbesitzer fühlen sich schlecht informiert und wissen nicht, ob E10 für das eigene Automodell geeignet ist. Auch in Bezug auf Standheizungen gibt es einige Unklarheiten zur Verträglichkeit. Die wichtigsten Hersteller haben aber nun Stellung bezogen.
Wenn Sie in Ihrem Auto über eine Standheizung verfügen, sollten Sie mit der Verwendung des neuen Kraftstoffes vorsichtig sein, denn es könnten unvorhergesehene Probleme auftreten, warnt die "Bild" in einem entsprechenden Bericht, wonach sich vermehrt Autofahrer darüber beklagten, dass Probleme mit der Standheizung auftreten, seitdem sie E10 tanken.
Zunächst ist zwischen zwei Typen von Heizungen zu unterscheiden: Es gibt Heiz-Installationen ab Werk oder zum Nachrüsten. Bei Standheizungen in Neuwagen sind die Automobilhersteller für die E10-Freigabe verantwortlich. Bei nachgerüsteten Modellen sollten Sie daher unbedingt beim Hersteller der Standheizung über die Verträglichkeit erkundigen, rät der ADAC. Auch eine qualifizierte Werkstatt kann anhand der Angaben des Heizgeräts im Motorraum feststellen, ob es E10 verträgt. Wichtig: Dies bezieht sich nur auf eine Nachrüstung der Heizung und nicht auf die Verträglichkeit des gesamten Fahrzeugs. (E10: Besteht ein Risiko für Kurzfahrer?)
keine gültigen Elemente gefunden!auto.t-online.de: E10 Verträglichkeit: Welche Autos E10 tauglich sind
Die zwei Marktführer von Standheizungen, Webasto und Eberspächer, haben ihre Produkte laut ADAC auf E10-Tauglichkeit überprüft. Standheizungen von Webasto sind nur zum Teil mit Biosprit verwendbar. Das Unternehmen bestätigt die Verträglichkeit dieses Kraftstoffes mit folgenden Standheizungen zur Nachrüstung: Alle benzinbetriebenen Modelle von Thermo Top Z/E/C/P und Thermo Top Evo bei einer Markteinführung ab etwa 1997 funktionieren demnach auch mit E10. Sollte die Firma die Heizsysteme für Neuwagen ab Werk einbauen, entscheidet allerdings der Automobilhersteller über die genaue Installation. Aus diesem Grund ist dieser dann auch für die E10-Verträglichkeit verantwortlich.
Auch Eberspächer hat Stellung bezogen und bekannt gegeben, dass alle Standheizungen, die nachträglich in ein Fahrzeug eingebaut wurden, den neuen Biosprit problemlos nutzen können, vorausgesetzt der Einbau erfolgte ordnungsgemäß in einer Vertragswerkstatt. Im Zweifel sollten Sie immer beim Standheizungs- oder beim Automobilhersteller nachfragen, ob der Gebrauch von Biosprit möglich ist oder nicht. (Risiko E10: Wer kommt für die Schäden auf?)
26.03.2013, 14:28 Uhr | tg (CF)
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