26.03.2013, 14:41 Uhr | cf (CF)
Der Biosprit E10 floss erstmals 2011 aus deutschen Zapfsäulen. Durch die E10-Betankung ergibt sich jedoch ein Mehrverbrauch, obwohl das eigentliche Ziel war, die CO2-Bilanz zu verbessern und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Lohnt sich die CO2-Ersparnis dann überhaupt?
E10 ist ein neuartiger und ökologischer Kraftstoff mit einem Anteil von zehn Prozent Bioethanol. Er soll die CO2-Emission verringern und gleichzeitig den Verbrauch fossiler Rohstoffe reduzieren. Für die Umwelt ist dies auf den ersten Blick ein wichtiger Schritt. Deutsche Autofahrer stehen dem Kraftstoff aber auch ein Jahr nach Einführung skeptisch gegenüber, wie die ARD in einer Jahresbilanz berichtet. Das liegt zum einen an der Unsicherheit, ob das eigene Fahrzeug überhaupt für E10 freigegeben ist. Zum anderen soll der Kraftstoff mit erhöhtem Ethanolzusatz den Mehrverbrauch begünstigen. Und der gesteigerte Verbrauch geht dann natürlich mit höheren Spritkosten einher. (E10: Vor- und Nachteile des Neu-Sprits)
Tatsächlich steigert sich der Kraftstoffverbrauch mit E10, wie der ADAC feststellt. Der Automobilklub geht nach eigenen Messungen im Vergleich zum herkömmlichen Benzin (E5) von einer Verbrauchssteigerung von 1,5 Prozent aus. Allerdings weisen die Tester daraufhin, dass die Werte im Alltagsbetrieb und mit verschiedenen Fahrzeugen nach oben und unten anders ausfallen können.
keine gültigen Elemente gefunden!In einem Test der "Autobild" ergab sich zum Beispiel ein deutlich höherer Wert von fünf Prozent Mehrverbrauch sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen. Mit einem Testfahrzeug fielen bei Vollgas 1,2 Liter mehr an als bei einem Fahrzeug mit normalem Superbenzin. Bei konstanter Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde betrug der Mehrverbrauch immerhin noch drei Prozent.
Wie viel mehr Sprit Sie mit E10 verbrauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, so der ADAC weiter. Entscheidend sind zum Beispiel das Fahrverhalten, die Strecke, der Verkehr und auch das Wetter. Der Mehrverbrauch hängt prinzipiell übrigens damit zusammen, dass der Energiegehalt von Ethanol lediglich zwei Drittel desjenigen von herkömmlichem E5-Kraftstoff beträgt. Benzin verbrennt also effizienter als Ethanol. (E10: Risiko für Kurzfahrer?)
26.03.2013, 14:41 Uhr | cf (CF)
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