11.06.2013, 11:00 Uhr | fh (CF)
Ein ruhiger Schlaf ist wichtig für Ihr Baby und kann schon durch einen geregelten Tagesablauf und sich wiederholende Rituale am Abend positiv beeinflusst werden. Ihr Kind wird einige Zeit brauchen, um sich anzupassen, denn das Tag-Nacht-Verhalten muss Ihr Nachwuchs erst noch lernen.
Ruhiger Schlaf bei Babys wird bereits tagsüber durch eine ausgewogene Mischung aus Ruhephasen und Aktivitäten begünstigt. Achten Sie darauf, Ihr Kind nicht zu überfordern, denn Stresssituationen am Tage können sich negativ auf den Schlaf auswirken.
Stress am Tag kann sich negativ auf den Schlaf Ihres Babys auswirken (Quelle: CHROMORANGE/imago)
Diplom-Pädagogin und Musiktherapeutin Katia Saalfrank merkt beim Frauenportal „gofeminin.de“ an, dass es keine „Patentrezepte im Umgang mit Kindern“ gebe, trotzdem können Sie einige Regeln berücksichtigen, damit Ihr Baby ruhiger schläft. Es ist beispielsweise wichtig, dass Ihr Kind mit dem Bett vor allem Schlaf in Verbindung bringt: Um ganz klare Grenzen zu ziehen, vermeiden Sie einfach mit Ihrem Nachwuchs im Bett zu essen oder zu spielen. (Schlafprobleme bei Kindern - Was kann man dagegen tun?)
Ihr Baby muss einen geregelten Tagesablauf erst kennenlernen, Sie sollten also dem täglichen Verhalten eine feste Regelmäßigkeit geben, damit Ihr Kind Zeit hat, sich anzupassen. Besonders die Einschlafphase läuft nicht immer wie am Schnürchen: Weil für Ihr Baby Schlaf Abschied vom Tag, vom Erlebten und von den Eltern bedeutet, braucht es eine gewisse Gewöhnungszeit. Wenn Ihr Kind schließlich mit dieser Trennungsphase umzugehen weiß, wird auch ein ruhiger Schlaf begünstigt. (Baby schläft nicht: Die häufigsten Fehler)
Ruhiger Schlaf wird nicht nur durch einen festen Tagesablauf, sondern auch von der passenden Umgebung beeinflusst. Sorgen Sie schon vor dem Zubettgehen für eine gute Durchlüftung des Schlafzimmers und die richtige Temperatur. Zusätzlich gilt: Bequeme Babykleidung kann das Ein- und Durchschlafen unterstützen. Laut dem Fachportal „familie.de“ wird Ruhe im Einschlafprozess von Babys des Öfteren überschätzt. Möglicherweise empfindet Ihr Baby völlige Stille sogar als unangenehm, denn die Stimmen der Eltern geben als Hintergrundgeräusch Sicherheit. Setzen Sie sich selbst bei den gemeinsamen Einschlafritualen nicht zu sehr unter Druck. Wenn Sie bei der Vorbereitung auf die Nacht unter Stress stehen, kann sich das auch auf Ihr Baby übertragen.
11.06.2013, 11:00 Uhr | fh (CF)
Kommentare
/ 0