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Erste Zähne: Wie man Babys beim Zahnen unterstützen kann

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Erste Zähne: Wie man Babys beim Zahnen unterstützen kann

| kt (CF)

Etwa im Alter von sechs Monaten bekommt ein Baby seine ersten Zähne – und das Geschrei kann schnell groß sein, da das Kind Schmerzen hat. Es gibt allerdings einige Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Baby beim Zahnen unterstützen können.

So erkennen Sie die ersten Zähne

Wenn bei Ihrem Baby die ersten Zähne kommen, gibt es dafür einige Anzeichen. Dazu zählt, dass das Kleinkind stark sabbert, es sich Gegenstände oder aber die eigenen Finger in den Mund steckt und darauf herumkaut oder die Wangen gerötet sind. Auch ein gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch ist ein Indiz. Daneben kann sich das Zahnen dadurch bemerkbar machen, dass ein Baby unter erhöhter Temperatur leidet oder sehr quengelig ist. (Pflegeprodukte für Babys: Was Sie beachten sollten)

Die ersten Zähne verursachen Babys oft große Schmerzen (Quelle: imago\CHROMORANGE)

Die ersten Zähne verursachen Babys oft große Schmerzen (Quelle: CHROMORANGE/imago)

Tipps: Baby kauen lassen

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit denen Sie Ihr Baby dabei unterstützen können, wenn die ersten Zähne erscheinen. Sie sollten beispielsweise dem Drängen des Kindes nachgeben, wenn es auf Gegenständen herumkauen möchte. Dies macht ein Baby, um das Druck- und Spannungsgefühl des Kiefers zu lindern. Dementsprechend können Sie beispielsweise einen besonderen Beißring kaufen, auf dem das Kleinkind kauen kann. Sie können Ihrem Kind, wenn es alt genug für Beikost ist, auch hartes Brot sowie größere Stücke von Kohlrabi, Apfel oder Karotte geben.

Tipp: Besonders geeignet sind auch Veilchenwurzeln, die Sie in der Apotheke bekommen. Abseits davon lieben Kleinkinder es, auf einem kühlen und feuchten Waschlappen herumzukauen. Wenn Sie diesen vorher in kühlen Kamillentee tunken, wirkt dies beruhigend und lindert die Schmerzen.

eltern.t-online.de: Erste Zähne beim Baby: So anstrengend kann das Zahnen sein

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Nicht medizinisch belegt: Wirkung von Bernsteinketten

Manche Eltern geben Ihren Babys sogar Bernsteinketten, auf denen der Nachwuchs beim Zahnen herumkauen soll. Auf diese Weise sollen die Schmerzen gelindert werden, medizinisch ist die Wirksamkeit jedoch nicht erwiesen. Vielmehr warnen Ärzte sogar davor, dass eine Bernsteinkette eine Gefahr für ein Kleinkind sein kann – es könnte passieren, dass sich das Baby an einem Stein verschluckt oder aber mit der Kette stranguliert, betont das Gesundheitsportal "onmeda.de". (Wie viel Daumenlutschen ist normal?)

Unterstützen Sie das Baby mit einer Zahnfleischmassage

Sie können Ihr Kind beim Zahnen aber auch durch eine Massage des Zahnfleisches unterstützen. Dafür können Sie beispielsweise ein selbst angemischtes Zahnöl verwenden. Nehmen Sie dazu einen Esslöffel mit Sonnenblumen- oder Rapsöl und geben Sie einen Tropfen Kamille hinzu, rät Dr. med. Andrea Schmelz in einem Artikel auf dem Portal "Elternwissen.com". Dieses Zahnöl massieren Sie mehrmals vorsichtig in das Zahnfleisch Ihres Babys ein. Alternativ können Sie in der Apotheke auch ein schmerzstillendes Zahnungsgel kaufen. (Schonende Gesichtspflege für`s Baby)

Sie haben weitere Fragen zum Thema erste Zähne? Stellen Sie sie in unserer Community.

Quelle: kt (CF)

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