07.02.2012, 09:59 Uhr | sc (CF)
Wenn ein Baby mit Blähungen kämpft, hat es böse Krämpfe. Es weint, es schreit - und braucht dringend Hilfe. Im Bäuchlein ist zu viel Luft und drückt schmerzend. Leider gibt es kein Patentrezept gegen Blähungen, nur viele Tipps, die Sie bei Ihrem Baby einfach ausprobieren sollten.
Der winzige Magen-Trakt des Babys ist noch sehr empfindlich und reagiert auf neue Reize, aber auch auf Überforderung. Viele Babys leiden unter Koliken, so familie.de, die für Ihr Kind sehr quälend sein können. Um Blähungen zu verhindern, sollten Sie Ihr Babys auf keinen Fall stören, wenn es gerade trinkt, nur um ein Bäuerchen zu erzwingen. Der Schuss würde nach hinten losgehen, denn das Kleine wird vor Empörung kräftig brüllen und somit noch mehr Luft schlucken. Besser ist es abzuwarten, bis die Mutter beim Stillen die Brust wechselt oder das Baby freiwillig den Sauger der Flasche freigibt. Jetzt ist der Zeitpunkt da, um ein erstes Bäuerchen zu provozieren. Reiben Sie Ihrem Kind sanft den Rücken oder klopfen leicht drauf. Nach dem erleichternden Bäuerchen darf das Baby weiter trinken, wenn es noch Hunger hat.
Blähungen sind für ein Baby sehr schmerzhaft (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Babys, die gestillt werden, haben in der Regel weniger Probleme mit Blähungen als Flaschen-Babys. Das liegt daran, dass sie den Milchfluss an der Brust besser kontrollieren können, langsamer saugen und dabei weniger Luft schlucken. Sie werden wahrscheinlich auch häufiger gestillt, nehmen kleinere Portionen zu sich und werden in der Regel in aufrechter Position gestillt. Das sorgt in der Summe dafür, dass sie weniger zu Blähungen neigen. Auf der anderen Seite ist es nicht zu leugnen, dass die Ernährung der stillenden Mutter enormen Einfluss auf die Verdauung ihres Babys hat. Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Zwiebeln gehören ganz vom Speisezettel gestrichen, da diese zu Blähungen führen. (Laktoseintoleranz bei Kindern - Was tun?)
Familie.de fasst zusammen, was Sie bei Ihrem Baby ausprobieren sollten, wenn dicke Tränen wegen Blähungen kullern. Ein bisschen Gymnastik entkrampft: Schieben Sie die leicht angewinkelten Beinchen Ihres Babys 10- bis 15-mal sanft in Richtung Oberkörper. Anis- und Fencheltee hat eine beruhigende Wirkung, während eine leichte Bauchmassage rund um den Bauchnabel das Baby entspannt. Tipp mit Sofort-Wirkung: Tragen Sie Ihr Baby bäuchlings auf dem Unterarm spazieren. (Das Baby schreit: Was tun?)
07.02.2012, 09:59 Uhr | sc (CF)
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