28.02.2013, 16:34 Uhr | fs (CF)
Taufpaten sollen traditionell die christliche Erziehung des Kindes durch seine Eltern unterstützen. Heutzutage liegen die Aufgaben von Taufpaten verstärkt in anderen Bereichen. Erfahren Sie hier, welche Voraussetzungen und Pflichten für Taufpaten gelten.
Generell haben Kirchen bestimmte Erwartungen an die Taufpaten. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Ferner wird von Ihnen als zukünftige Taufpaten erwartet, dass Sie getauft, konfirmiert beziehungsweise gefirmt, sowie weiterhin Mitglied der Kirche sind. Auch Ihr Glaube spielt natürlich eine elementare Rolle. Sie müssen allerdings kein frommer Christ sein, um Taufpate zu werden. Zweifel an der Religion dürfen auch vorhanden sein, sagt der Oberkirchenrat Vicco von Bülow dem Portal "evangelisch.de", doch eine Grundüberzeugung gegenüber der Kirche sei Pflicht.
Taufpaten übernehmen bei der Taufe bestimmte rituelle Aufgaben (Quelle: MiS/imago)
eltern.t-online.de: Das Patenamt: Eine Aufgabe mit viel Verantwortung
Die Aufgabe des Taufpaten besteht nicht darin, Regeln für das Kind aufzustellen. Dies bleibt weiterhin den Eltern überlassen. Vielmehr sind Sie als Pate eine Ergänzung zur elterlichen Erziehung des Kindes. Seien Sie sich bei Ihrer Entscheidung, ob Sie das Angebot, Pate zu werden, annehmen oder nicht, darüber bewusst, dass Sie dennoch eine große Verantwortung für das Kind übernehmen. Sie verpflichten sich rein moralisch, dem Kind ein Zuhause und Ratschläge zu bieten, wenn es nirgendswo anders hingehen kann. (So läuft die Taufe bei Erwachsenen ab)
Letzten Endes sind es die Eltern des Kindes und nicht die Kirche, die den Taufpaten auswählen. Dies geschieht nach Kriterien, die jede Familie für sich selbst erstellt. Meist suchen sich Eltern Taufpaten in ihrem familiären Umfeld oder im Freundeskreis. Dies ist auch notwendig, da zwischen Kind und Pate eine innige Beziehung angestrebt wird, die vonseiten der Kirche bis zur Konfirmation - üblicherweise im Altern von 14 Jahren - und vonseiten der Beteiligten meist darüber hinaus bestehen bleiben soll.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Taufpaten sind, dann sollten Sie sich deshalb in Ihrer Nähe umschauen. Es macht keinen Sinn, wenn ein Taufpate viele Kilometer entfernt wohnt und das Patenkind nur alle paar Wochen oder Monate besuchen kann. Wichtig für das Kind ist, dass sich zwischen ihm und dem Taufpaten eine freundschaftliche Beziehung aufbaut. Denn oft suchen Patenkinder die Nähe Ihrer Paten, wenn sie sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht zu ihren Eltern trauen.
Als Taufpate bei der eigentlichen Taufe übernehmen Sie bestimmte rituelle Aufgaben. Sie halten das Kind während seiner Segnung mit dem Weihwasser. Auch das Halten der Taufkerze gehört dann zu Ihren Aufgaben. Falls vorher abgesprochen, sprechen Sie ein paar Worte bei der Taufe - im Hinblick auf Ihre Verpflichtung, dem Kind in allen Lagen des Lebens zur Seite zu stehen. Wenn Sie diesen Aufgaben nachgegangen sind, werden abschließend im gemeinsamen Kreis Tauflieder gesungen. (Taufe planen: So sind Sie gut vorbereitet)
28.02.2013, 16:34 Uhr | fs (CF)
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