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Guggenmusik: Schräge Blasmusik zur Karnevalszeit

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Guggenmusik: Schräge Blasmusik zur Karnevalszeit

04.02.2013, 11:02 Uhr | je (CF)

Karneval steht wieder vor der Tür – und damit auch die Saison der Guggenmusik. Das Phänomen der schrägen Blasmusik blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Doch was genau ist eigentlich Guggenmusik?

Was ist Guggenmusik?

Es lärmt und scheppert – und das ziemlich laut und schief. So vielleicht könnte man Guggenmusik umschreiben, die einem zur Fastnacht begegnet. Dass die Musik etwas neben der Spur wirkt, hat aber nichts mit mangelndem Geschick der Musiker zu tun. Vielmehr zielen Sie bewusst darauf ab, auf eine ganz eigene Art eine rhythmisch und melodisch "falsche" Musik zu spielen, was besonders dann auffällt, wenn Sie Interpretationen bekannter Lieder anstimmen. Daher verwundert es auch nicht, dass der heute gebräuchlichen Bezeichnung einst Namen wie "Tschättermusik" oder "Katzenmusik" vorausgegangen sein sollen. Ausgeübt wird Sie dabei von reinen Musikvereinen, professionellen Guggenmusikern oder eben auch Laienmusikern. (Prinzenpaar: Festliches Oberhaupt für die fünfte Jahreszeit)

Guggenmusik: Schräge Blasmusik zur Karnevalszeit. Guggenmusik an Karneval: eine jahrhundertealte Tradition (Quelle: imago\Rost)

Guggenmusik an Karneval: eine jahrhundertealte Tradition (Quelle: Rost/imago)

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Geschichte des Karnevalsbrauchs

Laut dem Fastnachtslexikon des SWR ist die Guggenmusik ein Bestandteil der schwäbisch-alemannischen sowie der Schweizer Fastnacht und unterliegt dabei einer regionalen Ausprägung. Ihre Geschichte reicht lange Zeit zurück und lässt sich bereits im 16. Jahrhundert zur Karnevalszeit belegen. Sie geht auf den mittelalterlichen Brauch zurück, "die Geister des Winters mit dem Blasen von Kuhhörnern auszutreiben", so der SWR weiter. Daraus entwickelten sich mit der Zeit bunte Umzüge, die zur Fastnacht stattfinden.

Über die Jahrhunderte wurde der Karnevalsbrauch immer weiter ausstaffiert und pompöser, sodass die Musiker maskiert, verkleidet und mit ganz viel Krach und Getöse durch die Straßen ziehen. Ursprünglich wurden als Instrumente noch Kuhglocken, Pfeifen, Rasseln und Trommeln verwendet; heute stehen allerdings traditionelle Blas- und Schlaginstrumente im Mittelpunkt. In Süddeutschland, Italien und Österreich hat der Karnevalsbrauch besonders seit Anfang des 20. Jahrhunderts viele Anhänger – damals schwappe er aus dem Basler Raum herüber. (Karnevalsorden: Die Auszeichnungen an Fastnacht)

 
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