28.05.2013, 16:41 Uhr | sd (CF)
Die Kindertagespflege hat für Eltern ein paar klare Vorteile. Eine Tagesmutter muss sich außerdem ganz bestimmten Qualitätsanforderungen stellen, bevor Sie Ihr Kind zu Hause betreuen darf. Neben einer Kita kann eine Tagesmutter eine gute Alternative für Sie darstellen.
Der Bundesverband für Kindertagespflege sieht ganz klare Vorteile in diesem Betreuungsmodell: Für die Entwicklung von Kleinkindern kann es aus pädagogischer Sicht gut sein, wenn eine Tagesmutter Ihr Kind bei sich zu Hause betreut. Denn so kann auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Nachwuchses gezielt eingegangen werden und eine konsequente Förderung durchgeführt werden.
Zudem kann eine feste Bezugsperson Ihrem Kind Sicherheit und Orientierung mitgeben. Hinzu kommt, dass sich eine Tagesmutter häufig flexibler an Ihren Alltag anpassen kann: Besonders wenn Sie berufstätig sind, kann das für Sie eine Reduzierung von Stress bedeuten. (Tagesmutter: Vor- und Nachteile)
Eine Tagesmutter muss bestimmte pädagogische Qualifikationen erfüllen: Um eine Kindertagespflege anzubieten, müssen die Vorgaben des Deutschen Jungendinstituts (DJI) erfüllt sein. Das bedeutet, dass circa 150 Stunden Lerneinheiten bei einem Bildungsträger nachgewiesen werden müssen, der von Bund, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit zertifiziert wurde.
Standard ist zum Beispiel ein abgeschlossener Erste-Hilfe-Kurs. Das Jugendamt prüft außerdem das Haus oder die Wohnung der Tagesmutter: Ganz konkret hat die Gesundheit und Sicherheit Ihres Kindes Priorität. Es müssen etwa Steckdosensicherungen vorhanden sein, das Essen muss ausgewogen und nahrhaft sein, sowie unter hygienischen Bedingungen zubereitet werden. (Tagesmutter werden - Wie geht das eigentlich?)
Laut dem Bundesverband für Kindertagespflege sollen die Kosten einer Tagesmutter, die Ihr Kind bei sich zu Hause betreut, nicht höher sein als beispielsweise in einer Kita. Außerdem erhält die Betreuungsperson von öffentlichen Jugendhilfeträgern einen Zuschuss für Leistungen und Sachkosten.
Die anfallenden Kosten sollten Sie im Einzelfall bei Ihrem zuständigen Jugendamt überprüfen: Ganz ähnlich wie bei Kindergärten oder Kitas, hängen die Kosten bei einer öffentlich geförderten Kindertagespflege von Ihrem Nettoeinkommen und von der Zahl der gebuchten Betreuungsstunden ab. Vom Bundesverband für Kindertagespflege wird aber empfohlen: Die Kosten sollten sich auf 5,50 Euro pro Kind und Stunde belaufen.
28.05.2013, 16:41 Uhr | sd (CF)
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