22.02.2013, 13:40 Uhr | ac (CF)
Ungewollte Kinderlosigkeit und die Psyche der betroffenen Paare stehen in einem engen Zusammenhang. Erfüllt sich der Wunsch nach einem Kind nicht, belastet das die Psyche beider Partner stark. Andersherum kann der unerfüllte Kinderwunsch in gewissem Maß auch psychisch bedingt sein.
Wenn ein Paar von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen ist, kommen verschiedene Ursachen infrage. In den meisten Fällen handelt es sich um körperliche Ursachen beim Mann, der Frau oder auch bei beiden Partnern. Mediziner halten es jedoch auch nicht für ausgeschlossen, dass psychische Aspekte eine Rolle spielen können. Fühlt sich einer der Partner zum Beispiel insgeheim noch nicht bereit für ein Kind, kann es zu einer psychosomatischen Schutzreaktion kommen.
Ungewollte Kinderlosigkeit kann psychische Folgen haben (Quelle: blickwinkel/imago)
Dass allein psychische Faktoren den Kinderwunsch unerfüllt lassen, ist jedoch extrem selten. Vor einer solchen Diagnose werden daher Mann und Frau gründlich untersucht. (Mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit)
Viel gravierender machen sich bei den meisten Paaren psychische Folgen einer ungewollten Kinderlosigkeit bemerkbar. Wenn ein Paar seit Langem vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen, leidet zunehmend das Selbstbewusstsein darunter. Männer wie Frauen empfinden ihre Situation als kränkend und stellen möglicherweise sich selbst und ihre gesamten Ziele infrage. Wie eine dänische Studie unter mehr als 98.000 Frauen ergeben hat, ist das Risiko einer psychischen Erkrankung bei Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, gegenüber anderen Patientinnen um etwa 18 Prozent erhöht, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". (Künstliche Befruchtung: Diese Möglichkeiten haben Sie)
Paare, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen und psychisch stark unter ihrer Kinderlosigkeit leiden, sollten in Erwägung ziehen, begleitend psychotherapeutische Angebote wahrzunehmen. Diese können helfen, die ungewisse und quälende Situation besser zu verarbeiten. Wichtig ist es auch, dass beide Partner regelmäßig miteinander sprechen und gemeinsam versuchen, die Probleme zu bewältigen.
Wird das Thema totgeschwiegen, besteht sonst leicht die Gefahr, dass sich die Partner innerlich voneinander entfernen und sich möglicherweise gegenseitig die Schuld geben. Setzen Sie sich gemeinsame Ziele und suchen Sie sich Aufgaben, die Ihrem Leben einen Sinn geben. Versuchen Sie, Ihre Gedanken nicht nur von Ihrem Kinderwunsch bestimmen zu lassen. (Unfruchtbarkeit: Welche Möglichkeiten Sie haben)
22.02.2013, 13:40 Uhr | ac (CF)
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