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Finanztipps für werdende Eltern: Das ist zu beachten

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Finanztipps für werdende Eltern: Das ist zu beachten

31.10.2012, 17:47 Uhr | aw (CF)

Schon vor der Geburt gilt es, Finanztipps für werdende Eltern zusammengetragen. Manche Fördermaßnahmen können zwar rückwirkend über die Steuererklärung abgesetzt werden, andere müssen jedoch schon Monate vor der Geburt in die Wege geleitet werden, was gerade auf das Elterngeld zutrifft. Denn dort ändert sich ab 2013 einiges.

Kindergeld oder Kinderfreibetrag?

Die bekannteste Förderungsmaßnahme dürfte das Kindergeld sein – alternativ können Sie sich jedoch für einen jährlichen Freibetrag entscheiden. Dieser wird von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen, wodurch die Steuerlast abnimmt. "Ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 33.000 Euro lohnt sich der Freibetrag mehr", erklärt Markus Deutsch, Steuerexperte des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV), im "Handelsblatt". (Kinderfreibetrag: 2013 noch keine Änderungen)

 

Das Finanzamt prüft automatisch, welche dieser Varianten für Sie lohnenswerter ist. Aktuell (Stand Juli 2012) erhalten Eltern für Ihre Sprösslinge 2.208 Euro Kindergeld im Jahr, also 184 Euro im Monat. Dieser Betrag erhöht sich mit der Zahl der Kinder: Für das dritte Kind erhalten Sie bereits 190 Euro monatlich, für jedes weitere sind es 215 Euro Kindergeld. (So stellen Sie einen Antrag auf Kindergeld)

Betreuungskosten von der Steuer absetzen

Zu den Finanztipps für werdende Eltern zählt außerdem, dass Sie Betreuungskosten für Ihr Kind steuerlich absetzen können. Dieses Verfahren wurde zum Jahr 2012 vereinfacht: Nun müssen Sie nicht mehr begründen, warum Sie Ihr Kind nicht selbst betreuen wollen. Voraussetzungen für diese Leistung sind, dass das Kind bei Ihnen im Haushalt wohnt, es nicht älter als 14 Jahre ist und Sie Anspruch auf Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag haben. In dem Falle können Sie zwei Drittel der Kosten – bis zu einem Maximalbetrag von 4.000 Euro jährlich – über die Steuererklärung zurückerhalten.

Elterngeld: Änderungen ab 2013

Seit dem 1. Januar 2007 haben frischgebackene Mütter und Väter Anspruch auf das Elterngeld – es wird für zwölf Monate gezahlt, wenn ein Elternteil zugunsten des Kindes vorübergehend auf die Berufstätigkeit verzichtet. Laut der "Wirtschaftswoche" sollten Sie sich künftig spätestens sieben Monate vor dem angesetzten Geburtstermin darum kümmern, das Elterngeld in die Wege zu leiten. Denn bislang galt als Grundlage der Berechnung der letzte Nettolohn: Ab 2013 sieht dies anders aus: Künftig wird der Bruttoarbeitslohn als Bemessungsgrundlage gewählt, der bis zu 14 Monate vor der Geburt berücksichtigt werden kann. (Wer hat Anspruch auf Elterngeld?)

Finanztipps für werdende Eltern: Lassen Sie sich beraten

Einer der vielen Finanztipps für werdende Eltern lautet, während der Schwangerschaft ganz legal die Steuerklasse zu wechseln. Dies sollte ebenfalls möglichst früh geschehen, gerade vor dem Hintergrund der Änderungen beim Elterngeld. „Am besten schon bei Kinderwunsch wechseln, so verrückt es klingt, das bringt am meisten Geld“, rät Markus Deutsch in der "Wirtschaftswoche". Um durch das Behördendickicht zu blicken und weitere Finanztipps für werdende Eltern zu erhalten, sollten Sie sich schon frühzeitig während der Schwangerschaft an Lohnsteuerhilfevereine wenden, damit Sie so viele Zuschüsse wie möglich beziehen können.

 
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