14.05.2013, 15:26 Uhr | sc (CF)
Wenn das eigene Kind in der Schule oder im Kindergarten die meiste Zeit allein verbringt und Eltern feststellen, ihr Kind spielt nicht mit anderen Kindern, wächst die Sorge, dass es zum Außenseiter werden könnte. Jetzt ist es wichtig, die Ursache für dieses Verhalten herauszufinden, um dem Nachwuchs dabei zu helfen, Freundschaften zu schließen.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Kinder nicht mit anderen Kindern spielen wollen. Manche können sich einfach sehr gut alleine beschäftigen, andere wiederum sind sehr schüchtern und trauen sich nicht, auf andere Kinder zuzugehen. "Es gibt Dreijährige, die kommen am ersten Tag in den Kindergarten und sagen: Hier bin ich! Dagegen brauchen manche Fünfjährige noch unsere Unterstützung", so die Pädagogin Martina Bentenrieder laut dem Fachportal "leben-und-erziehen.de".
Wenn Ihr Kind nicht mit anderen Kindern spielt, könnte Schüchternheit der Grund sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Dabei ist der Kontakt mit gleichaltrigen sehr wichtig, um soziale Fähigkeiten zu erlernen wie etwa Dinge zu teilen, zu verhandeln oder gemeinsam Lösungen zu entwickeln. (Ausdauer beim Spielen lernen: Helfen Sie Ihren Kindern)
Wenn Schüchternheit der Grund dafür ist, weshalb Ihr Kind ein Einzelgänger ist, sollten Sie es unterstützen und zu mehr Selbstvertrauen verhelfen. Neben den typischen Anzeichen wie Erröten, betretenem Wegschauen oder leisem Sprechen sollten auch andere Dinge Sie aufmerksam machen, so der Bayerische Rundfunk in einem Bericht zum Thema.
So würden schüchterne Kinder wegen ihrer Zurückhaltung häufig auch als arrogant oder desinteressiert wahrgenommen. Wenn Sie feststellen, Ihr Kind spielt nicht mit anderen Kindern, dann empfiehlt es sich, bei Betreuern oder Lehrern nachzuhaken, ob es vielleicht aus den genannten Gründen bei anderen Kindern unbeliebt ist. (Kindergartenkrise: Ursachen und Hilfe)
Selbstvertrauen lässt sich schon im frühen Kindesalter fördern. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind frühzeitig Kontakt mit Gleichaltrigen hat, etwa in einer Krabbelgruppe oder auf dem Kinderspielplatz. So fällt es ihm später leichter, auf andere Kinder zuzugehen. Weil Sie als Eltern zudem eine Vorbildfunktion haben, sollten Sie ebenfalls ein gutes soziales Netzwerk sowie Freundschaften pflegen. So kann der Nachwuchs lernen, dass Freunde das Leben bereichern.
Stellen Sie dennoch fest, Ihr Kind spielt nicht mit anderen Kindern, sollten Sie ihm verstärkt Aufmerksamkeit schenken, ohne es zu verhätscheln. Schüchterne Kinder sollten viel positives Feedback erhalten, wenn ihnen etwas gelungen ist, um das Selbstvertrauen zu stärken. Ermuntern Sie es außerdem dazu, andere Kinder nach Hause einzuladen; dort fühlt es sich möglicherweise sicherer. (Mutig sein: Wie unterstütze ich mein Kind?)
14.05.2013, 15:26 Uhr | sc (CF)
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