29.08.2013, 17:59 Uhr | iw (CF)
Hyperaktivität beim Kind ist dadurch gekennzeichnet, dass es über die Maßen zappelig, unruhig oder zerstreut ist. Das Schlagwort "ADHS" hat hierbei in der letzten Zeit viel Medienpräsenz erlangt. Gemeint ist die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), eine psychische Störung, die vor allem in den vergangenen Jahren intensiv von Wissenschaftlern erforscht wurde. Doch was können Sie dagegen tun, wenn Ihr Kind an Hyperaktivität leidet?
Die Hyperaktivität äußert sich bei jedem Kind anders und ist oft schwer festzustellen. Es existiert kein einfacher Test, der die Diagnose ermöglichen würde. Dazu sind laut „Focus“ lange Gespräche mit dem Arzt nötig, mit dem Kind werden Fragebögen durchgegangen und die Schule wird nach Auffälligkeiten befragt. Außerdem müssen andere neurologische Störungen ausgeschlossen werden, was ebenfalls eine Reihe von Tests bedeutet. Sicherlich ist nicht jedes Kind, das gern in Bewegung ist, gleich krank. Die Grenzen zwischen „normalem“ Verhalten und dem Vorliegen einer Hyperaktivitäts-Störung sind zudem fließend. (ADHS: Wissenswertes zu Aufmerksamkeitsstörungen)
Hyperaktivität: Ist mein Kind betroffen? (Foto: imago)
Mit Hyperaktivität ist gemeint, dass ein Kind sehr impulsiv, sehr unruhig oder sehr unkonzentriert ist. Ist Ihr Kind immer unaufmerksam, wenn es um Neues geht? Kann es einfach nicht stillsitzen? Wird es schnell ungehalten und bringt angefangene Aufgaben nicht zu Ende? Laut „Stern“ ist es wichtig, sein Kind auch im Vergleich mit Gleichaltrigen zu beobachten, um eventuelle Auffälligkeiten festzustellen. Hyperaktive Kinder haben durch ihre Störung auch häufig Probleme in der Schule und sind schlechter als die Mitschüler. (Lernschwäche: Privatschulen sind eine Alternative)
Sollte Ihr Kind tatsächlich an Hyperaktivität leiden, ist es wichtig, in der Erziehung konsequent zu sein und klare Regeln aufzustellen. Gewöhnen Sie Ihr Kind zunächst an kleine Regeln, und übertragen Sie ihm eine einfache Aufgabe, wie zum Beispiel das Tischdecken. Es empfiehlt sich, Aufgaben und richtige Verhaltensweisen immer zu belohnen, zum Beispiel indem Sie nach dem Aufräumen ein gemeinsames Spiel versprechen.
Auch ein Lob wie „Das hast du sehr gut gemacht“ sollte selbstverständlich werden. Vergleichen Sie Ihr Kind möglichst nicht mit anderen, überfordern Sie es nicht, und zeigen Sie ihm, dass Sie es lieb haben. Denken Sie daran, dass mit der Hyperaktivität häufig auch positive Eigenschaften, wie Offenheit oder eine besondere Kreativität, einhergehen.
29.08.2013, 17:59 Uhr | iw (CF)
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