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Schwimmen lernen: Wie geht das am besten?

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Kleinkind

Schwimmen lernen: Wie geht das am besten?

03.06.2013, 10:41 Uhr | nk (CF)

Wenn Ihr Kind schwimmen lernen will, sollten Sie es einen Schwimmkurs besuchen lassen. Die Trainer sind dazu ausgebildet, Kinder altersgerecht zu unterrichten. Damit sich Ihr Kind im Wasser sicher fühlt, sollten dem Anfängerkurs weitere Unterrichtseinheiten folgen.

Früh übt sich, auch ohne Schwimmkurs

Bereits früher als mit vier Jahren können Sie im Trockenen gemeinsam mit dem Kind Schwimmbewegungen wie den typischen Armbewegungen ausführen. Auch Beinbewegungen können auf dem Stuhl alleine oder mit den Armen kombiniert geübt werden. Wichtig vor dem ersten Unterricht ist es ebenfalls, Ihrem Kind zwanglos die Angst vor dem Wasser zu nehmen, so zum Beispiel immer unter Aufsicht in einer Badewanne oder im Planschbecken.

Durch Schwimmhilfen im Wasser wie Schwimmflügeln oder einer Schwimmnudel kann die Ausdauer und Kraft auch durch das Strampeln ohne richtige Schwimmbewegungen gestärkt werden.

eltern.t-online.de: Schwimmen lernen: Die Angst vor dem Wasser überwinden

Frühzeitig schwimmen lernen für mehr Sicherheit

Wenn Kinder bereits im frühen Alter richtig schwimmen lernen, kann dies in Gefahrensituationen lebensrettend sein, etwa wenn es einmal unbeaufsichtigt in tieferes Wasser fällt. Frühzeitiger Schwimmunterricht ist daher sehr zu empfehlen. Ab einem Alter von etwa vier bis fünf Jahren sollten Kinder schwimmen lernen, empfiehlt Kathrin Baehr, Schwimmlehrerin für Kita- und Schulschwimmen, in einem Interview mit dem Fachmagazin "Baby und Familie" der "Apotheken Umschau".

Das gehört zu einer glücklichen Kindheit

Schwimmunterricht vor dem Schuleintritt

Je nach Bundesland bieten Schulen im Zuge des regulären Unterrichts Schwimmkurse erst ab der dritten oder vierten Klasse an. Es empfiehlt sich daher, Ihr Kind schon vor der Schulzeit schwimmen lernen zu lassen – auch aus pädagogischen Gründen: Baehr beispielsweise steht dem Schulunterricht nämlich kritisch gegenüber, denn: Lehrer müssen eine gesamte Schulklasse unterrichten, während Schwimmkurse häufig in kleineren Gruppen durchgeführt werden. Außerdem würden Lehrer meist vom Beckenrand aus unterrichten. Mittlerweile sei es jedoch üblich, dass Schwimmlehrer sich bei den Kindern im Becken aufhalten, um auf Augenhöhe zu sein und Vertrauen aufzubauen. (Schulsport - Wichtig für die körperliche Entwicklung)

Der richtige Schwimmkurs

Damit Ihr Kind schwimmen lernen kann, sollten Sie den richtigen Schwimmkurs wählen: Achten Sie darauf, dass der jeweilige Schwimmlehrer ein Zertifikat für Baby- und Kleinkinderschwimmen nachweisen kann. Solch eine Qualifikation wird vom Deutschen Schwimm-Verband vergeben und weist die Befähigung nach, einen Schwimmkurs fachgerecht durchführen zu können. Für Informationen zu Schwimmkursen in Ihrer Nähe können Sie sich beispielsweise an Ihren DLRG-Bezirksverband wenden.

Sie müssen übrigens mit Kosten von durchschnittlich etwa 150 Euro pro Schwimmkurs rechnen, verrät Baehr. Wer bei diesen Kosten überlegt, seinem Kind das Schwimmen selbst beizubringen, sollte sich vor Augen halten, dass das Kind seine Fehler beim Schwimmen übernehmen wird, was in Gefahrensituationen lebensgefährlich sein kann. (Regeln: Richtiges Verhalten im Schwimmbad)

Wann kann ein Kind richtig schwimmen?

Grundsätzlich gilt: Ein einzelner Schwimmkurs reicht nicht aus, damit Kinder richtig schwimmen lernen. Das Frühschwimmer-Abzeichen, im Volksmund auch "Seepferdchen" genannt, ist entsprechend nicht ausreichend. Ihr Kind sollte mindestens noch den sogenannten "Freischwimmer" erlangen, bei dem es 15 Minuten ohne Hilfe in tiefem Wasser schwimmen können muss. Noch besser ist es, wenn Sie Ihr Kind auch nach dem Freischwimmer weiter fördern und ihm ermöglichen, noch weitere Schwimmabzeichen zu erlangen. (Schwimmabzeichen: Was Sie dafür leisten müssen)

03.06.2013, 10:41 Uhr | nk (CF)

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