07.05.2013, 16:34 Uhr | fs (CF)
Ein Schulformwechsel ist oftmals ein heikles Thema. Vor allem, wenn es darum geht, den Sprung von der Realschule auf das Gymnasium zu schaffen, muss dies gut überlegt sein. Es gibt bestimmte Zeitpunkte, zu denen der Wechsel besonders günstig ist. Außerdem gibt es Taktiken und Methoden, um den Übergang möglichst sanft und problemlos zu gestalten.
Da Bildung in Deutschland in die Zuständigkeit der Bundesländer fällt, ist auch der Schulformwechsel in jedem Bundesland einzeln geregelt. In Bayern gilt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" beispielsweise ein Notenschnitt von 2,33 als untere Empfehlungsgrenze, wenn ein Kind von der Grundschule direkt auf das Gymnasium wechseln will oder soll.
Ein Schulformwechsel sollte gut überlegt sein (Quelle: emil umdorf/imago)
Wenngleich dieser Schnitt sich nicht verallgemeinern lässt, so gelten doch in jedem Bundesland bestimmte Noten-Richtwerte für einen Schulformwechsel von der Realschule auf das Gymnasium. Dies ist auch davon abhängig, in welcher Klassenstufe der Wechsel stattfindet.
Für einen Wechsel auf das Gymnasium nach erfolgreichem Abschluss der Realschule, also in der Regel nach der 10. Klasse, entscheiden sich relativ viele Schüler. Vor allem in den Kernfächern müssen sie dann einen bestimmten Notenschnitt aufweisen und gegebenenfalls eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Jeweils im Einzelfall muss hingegen entschieden werden, wenn ein Kind auf der Realschule schon in den unteren Klassenstufen so gute Noten hat, dass ein vorzeitiger Wechsel aufs Gymnasium in Betracht kommt.
Lehrer und Eltern sollten dann gemeinsam beratschlagen, welche Vor- und Nachteile ein Schulformwechsel haben kann. Sie sollten dabei auch immer berücksichtigen, dass mit dem Wechsel auch der Verlust des vertrauten sozialen Umfeldes verbunden ist. Nicht jedes Kind steckt das einfach so weg. (Ganztagschule: Was ist das?)
Je früher ein Kind vorzeitig von der Realschule auf das Gymnasium wechselt, desto besser klappt meist der Übergang. Sinnvoll kann zum Beispiel ein Wechsel nach dem ersten Schulhalbjahr sein, manchmal ist er jedoch auch nur zum neuen Schuljahr möglich. Eltern sollten nicht unterschätzen, dass sich der Unterricht auf dem Gymnasium stark von dem auf der Realschule unterscheidet: Von den Schülern wird zum Beispiel in stärkerem Maß erwartet, dass sie Eigeninitiative zeigen und Dinge reflektieren.
Auch das Lernpensum ist meist höher. Bereiten Sie sich als Eltern darauf vor, dass Ihr Kind zunächst einige Enttäuschungen und Rückschläge erleben wird, und sein Notenspiegel sich auf dem Gymnasium womöglich vorübergehend verschlechtert. Nachhilfe kann dann für einige Zeit sinnvoll sein, um verpassten Lernstoff nachzuholen und sich auf das gymnasiale Lernen umzustellen. (Schulangst: Welche Ursachen stecken dahinter?)
07.05.2013, 16:34 Uhr | fs (CF)
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