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Die Schule ist vorbei und Sie haben noch keinen Ausbildungsplatz in der Tasche? Es ist noch nicht zu spät. Zur Überbrückung der Zeit zwischen Schulabschluss und der künftigen Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten. Mit verschiedenen Maßnahmen können Sie den Einstieg in eine interessante Ausbildung trotzdem noch schaffen. Dabei ist ein wertvoller Tipp: Zeigen Sie Eigeninitiative!
Wenn Sie Ihren Schulabschluss erfolgreich bestanden haben, aber immer noch keine Lehrstelle in Aussicht ist, gibt es eine letzte Chance bei der Agentur für Arbeit. Wenden Sie sich an Ihren zuständigen Arbeitsvermittler und fragen Sie, ob Sie an einer solchen Nachvermittlungsaktion teilnehmen können. Zwischen Oktober und Dezember organisieren die Arbeitsagenturen spezielle Veranstaltungen, bei denen auch Nachzügler noch einen Ausbildungsplatz finden können. Viele Unternehmen entscheiden sich erst kurzfristig, Auszubildende einzustellen, daher sind diese Veranstaltungen ein guter Tipp, damit eine Überbrückungsmaßnahme gar nicht erst nötig wird.
An einigen Schulen stehen den Schülern sogenannte Berufseinstiegsbegleiter zur Seite. Sie beginnen bereits während der Schulzeit mit der Betreuung einzelner Kandidaten, die voraussichtlich auf dem Weg zur Lehrstelle Hilfe gebrauchen können. Aber auch bis zu zwei Jahre nach dem Schulabschluss stehen diese Berufseinstiegsbegleiter mit Rat und Tat zur Seite. Wenn ihre Schützlinge also nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden, hört die Unterstützung nicht sofort auf. Sollte Ihre Schule die Betreuung durch solche Begleiter anbieten, sollten Sie diese auf jeden Fall wahrnehmen.
Wenn Sie keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, der direkt an Ihre schulische Laufbahn anschließt, gibt es verschiedene Tipps, die Zeit bis zur nächstmöglichen Ausbildung mithilfe berufsvorbereitender Maßnahmen zu überbrücken. Wenn Sie bereits wissen, welchen Beruf Sie erlernen möchten, kommt das Berufsgrundbildungsjahr beispielsweise an Berufsschulen infrage. Ein Schuljahr lang erlernen Sie erste Fähigkeiten, die Sie im späteren Berufsalltag brauchen werden. Das Berufsgrundbildungsjahr kann sogar auf die folgende Ausbildung angerechnet werden. Wenn Sie noch nicht genau wissen, welchen Job Sie später ergreifen wollen, kommt zur Überbrückung auch ein Berufsvorbereitungsjahr infrage. Hier lernen Sie unterschiedliche Berufsfelder kennen, die die Orientierung erleichtern. In die gleiche Kategorie fällt auch die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme.
Wenn Sie keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, können Sie Ihre Chancen auf eine Lehrstelle über die neue Maßnahme der Einstiegsqualifizierung (EQ) erhöhen. Mit dem IHK-Zertifikat über eine EQ werden Ihre Potenziale erschlossen, die Sie für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Dazu lernen Sie innerhalb von sechs bis zwölf Wochen Teile einer Ausbildung, einen Betrieb und auch das Berufsleben kennen. Damit machen Sie sich interessant für die Unternehmen, weil Sie die Abläufe im Betrieb bereits kennen. Die EQ kann also einerseits zur Überbrückung der Zeit zwischen Schule und Ausbildung dienen und andererseits die Tür zu einer Ausbildung öffnen.
Quelle: tm (CF)
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