31.08.2012, 16:22 Uhr | ak (CF)
Wenn Sie für Kinder Geld sparen wollen, bieten sich Ihnen in der Finanzwelt vielseitige Möglichkeiten. Am meisten lohnt sich eine Geldanlage für den Nachwuchs, wenn Sie schon im Kleinkindalter mit dem Sparen beginnen. Dabei können Sie auch mit kleinen Beträgen über die Jahre gute Gewinne erwirtschaften.
Der Klassiker unter den Geldanlagen ist das Sparbuch bei der Bank. Dies ist mittlerweile jedoch beinahe überholt. Wenn Sie für Kinder Geld sparen wollen, ist es zwar eine sehr sichere Methode, doch aufgrund seiner niedrigen Rendite nicht empfehlenswert. Die hohe Zahl an Sparbüchern drückt die Zinsen, sodass Sie weder kurz- noch langfristig eine zufriedenstellende Summe ansparen, wenn Sie nicht selbst regelmäßig etwas bei der Bank einzahlen. (Wie lange sind alte Sparbücher eigentlich gültig?)
Ebenso sicher, doch deutlich lohnenswerter, ist dagegen das Tagesgeldkonto. Bei diesem haben Sie zudem jederzeit Zugriff auf das angesparte Geld. Jedoch sollten Sie sich vorab bei Ihrer Bank informieren, ob Sie ein solches Konto auch für Kinder oder Enkelkinder abschließen können. Eine weitere Möglichkeit ist der Banksparplan, bei dem Sie ebenfalls regelmäßig Geld einzahlen. Sie können zwischen festem oder variablem Zinssatz wählen.
Festverzinsliche Geldanlagen wie Festgeldkonten oder Sparbriefe bieten höhere Sicherheiten als ein Aktienfond. Sie bieten sich an, wenn Sie für Kinder Geld sparen wollen, das diese erst zu einem bestimmten Zeitpunkt – zum Beispiel zum 18. Geburtstag – erhalten sollen. Langfristig gesehen kann aber auch eine Geldanlage an der Börse gute Rendite bringen, da sich die Kursschwankungen über die Jahre relativieren, rät der Deutsche Auslands-Depeschendienst (dapd) in einem Bericht zum Thema.
Wenn Sie für Kinder Geld sparen wollen und dafür ein Konto oder ein Aktiendepot anlegen, sollten Sie beachten, dass auch bei Minderjährigen Steuern anfallen können. Der maximale steuerliche Freibetrag beträgt 8.841 Euro, für familienversicherte Kinder gilt jedoch: Ab Einkünften von 5.301 Euro entfällt für diese die Familienversicherung. Dafür müssten Sie jedoch insgesamt mehr als 200.000 Euro auf das Bankkonto Ihres Kindes eingezahlt haben.
Von Ausbildungsversicherungen als Geldanlage rät der dapd ab: "Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten schmälern die Rendite, und es drohen hohe Verluste, wenn der Vertrag vorzeitig aufgelöst wird." Sinnvoller sei dagegen eine Risikolebensversicherung. So können Sie für Kinder Geld sparen und eine ausreichende Versorgung garantieren, sollte Ihnen etwas zustoßen. (Lohnt es sich momentan, Staatsanleihen zu kaufen?)
31.08.2012, 16:22 Uhr | ak (CF)
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