03.04.2013, 15:37 Uhr | fb (CF)/ses
Wenn Sie Ihr Girokonto kündigen möchten, beispielsweise weil Sie umziehen oder bei einer anderen Bank ein günstigeres Angebot gefunden haben, sind einige Dinge umzustellen, damit Buchungen und Daueraufträge nicht ins Leere laufen. Vermeiden Sie Mahnungen oder Verzögerungen bei Ihrem monatlichen Gehaltseingang. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, nichts zu vergessen.
Der erste Punkt auf Ihrer Checkliste sollte sein, ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Das sollte auf jeden Fall rechtzeitig vor der Kündigung Ihrer alten Bankverbindung geschehen. Es braucht etwas Zeit, bis alle Daueraufträge umgestellt sind und Sie sich sicher sind, dass niemand mehr von Ihrem gekündigten Konto abbuchen wird. Sollte dies doch geschehen, müssen Sie mit Rücklastschriftgebühren rechnen.
Denken Sie bei Kontoauflösung an Ihre Lastschriften (Foto: imago)
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Um zu entscheiden, ob sich ein Kontowechsel für Sie lohnt, sollten Sie sich zunächst einen Überblick über aktuelle Angebote verschaffen: Vergleichen Sie Ihr Girokonto. Finden Sie heraus, wie hoch Ihre Ersparnis ist, wenn Sie Ihre Bank wechseln. Achten Sie neben der Höhe der Kontoführungsgebühren auch auf Zinskonditionen: oft können Sie mehr als sieben Prozent bei der Dispo-Inanspruchnahme sparen oder sogar bis zu fünf Prozent mehr Guthabenzinsen bekommen. (Worauf Sie beim Dispo achten sollten)
Nach Eröffnung des neuen Kontos sollten Sie Ihr altes und Ihr neues Konto einige Wochen parallel laufen lassen, wie das Internetportal "Konto.com" schreibt. Dies erspart Gebühren, die anfallen, wenn die neuen Kontoinformationen verspätet an Firmen oder andere Zahlungsempfänger weitergegeben werden und es deshalb zu Rückbuchungen kommt. Informieren Sie auch das Personalbüro Ihres Arbeitgebers, damit Sie Ihr Gehalt rechtzeitig bekommen. Informieren Sie zudem andere Personen oder Firmen von denen Sie einen monatlichen Zahlungseingang erwarten über Ihre neuen Kontodaten.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über laufende Daueraufträge Ihres alten Kontos und kündigen Sie alle bestehenden Aufträge. Geben Sie die bestehenden Aufträge an Ihre neue Bank weiter, damit diese neue Daueraufträge mit Ihren neuen Kontodaten anlegen kann.
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Ein formloser Brief an die Bank genügt in den meisten Fällen, um die bisherigen Daueraufträge zu kündigen. Alternativ können Sie im Internet eine Aufstellung über aktuelle Daueraufträge erhalten, sofern Sie die Online-Banking-Funktion Ihrer Bank nutzen. Auch ein Ausdruck am Kontoauszugdrucker in Ihrer Bankfiliale ist möglich. Beachten Sie, dass Ihre Bank eine gewisse Vorlaufzeit für die Bearbeitung und Löschung der Daueraufträge benötigt. Das Internetportal "Konto.com" empfiehlt in diesem Zusammenhang den Auftrag hierfür spätestens eine Woche vor Ausführung des letzten Dauerauftrags zu erteilen und einen festen Termin für die Löschung im Auftrag festzulegen.
Vergessen Sie auf keinen Fall von Ihnen erteilte Lastschriftverfahren zu aktualisieren, indem Sie der betreffenden Person oder Firma, Ihre neuen Kontodaten mitteilen. Gerade Lastschriften, die nur einmal im Jahr erteilt werden, geraten oft in Vergessenheit. Vermeiden Sie daher teure Rückbuchungsgebühren indem Sie Ihre neuen Kontodaten rechtzeitig an die entsprechenden Personen oder Firmen weitergeben. (Wie Sie eine Überweisung zurückholen können)
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Entladen Sie bei einem Wechsel des Girokontos auch Ihren Geld-Karten-Chip. Entwerten Sie anschließend Ihre Karten, indem Sie diese zerschneiden und mit der Kündigung an Ihre Bank senden. Vergessen Sie Ihre Geldkarte zu entladen und kündigen das Konto, ist darauf enthaltenes Guthaben für immer verloren. (EC-Karte: So schützen Sie sich vor Betrügern)
Kommen innerhalb von einem Monat keine Klagen, gab es weder Rücklastschriften noch Fehlbuchungen, können Sie das alte Girokonto kündigen. Einige Banken akzeptieren eine Girokonto-Kündigung per Fax oder E-Mail, wie das Internetportal "Girokonto-Vergleich.net " berichtet. Wenn Sie hingegen ganz sicher gehen wollen, schreiben Sie einen formlosen Brief und schicken ihn per Post an Ihre alte Bank.
Die Kündigung selbst ist kostenlos, und es reicht dazu ein formloser schriftlicher Antrag. Allerdings sollten Sie sich informieren, ob Ihre alte Bank Gebühren dafür verlangt, das Restguthaben auf das neue Konto zu transferieren. In diesem Fall sollten Sie das Geld lieber selbst abheben und bei der neuen Bank einzahlen.
03.04.2013, 15:37 Uhr | fb (CF)/ses
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