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Bei der Eröffnung eines Girokontos wird grundsätzlich eine Schufa-Auskunft eingeholt. Fällt diese negativ aus, kann die Bank Ihnen die Kontoeröffnung verweigern. Da heute praktisch der gesamte Geldverkehr bargeldlos abgewickelt wird, sind Sie auf ein Konto jedoch unbedingt angewiesen. Als letzte Möglichkeit für ein Girokonto ohne Schufa kommt daher ein Guthabenkonto infrage.
Wenn Sie ein Girokonto ohne Schufa eröffnen müssen, können Sie die Einrichtung eines Guthabenkontos beantragen. Leider lehnen viele Banken dies ab, ein verbindlicher Rechtsanspruch darauf besteht nur bei den Sparkassen, an die Sie sich in diesem Fall am besten wenden. Das Guthabenkonto ermöglicht Ihnen zumindest die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr, sodass Sie Ihre Miete bezahlen oder sich Ihr Gehalt überweisen lassen können. (Schufa-Auskunft: Was ist das eigentlich genau?)
Ein Girokonto ohne Schufa in Form eines Guthabenkontos ermöglicht Ihnen nur finanzielle Transaktionen, solange das Konto die erforderliche Deckung dafür aufweist. Es gibt weder einen Dispokredit noch eine Überziehungsmöglichkeit. Auch ist es nicht möglich, in Geschäften mit Ihrer EC-Karte zu bezahlen, was natürlich eine gewisse Einschränkung bedeutet. Dennoch ist das Guthabenkonto eine bessere Möglichkeit, an ein Girokonto ohne Schufa zu kommen, als die Eröffnung eines Kontos im Ausland, das oft mit hohen Kosten und einer großen Rechtsunsicherheit einhergeht. (Eilkredit ohne Schufa: Der "Schweizer Kredit")
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Quelle: rk (CF)