12.10.2012, 15:09 Uhr | iw (CF)
Die Nachfrage nach Kunstwerken als Geldanlage steigt. Kann jeder zum Kunstsammler werden und damit hohe Renditen einfahren? Eine sichere Altersvorsorge ist eine solche Investition nicht: Gerade Kunst-Laien sollten sich des hohen Risikos bewusst sein.
In Zeiten unsicherer Finanzmärkte suchen Anleger nach Sachwerten, die Finanzkrisen trotzen und trotzdem hohe Renditen versprechen. In den letzten Jahren stieg daher die Nachfrage nach Kunstwerken als Geldanlage immer weiter an. Im Jahr 2011 konnten viele Auktionshäuser Rekorderlöse erwirtschaften, Anfang 2012 wurde Edvard Munchs "Der Schrei" für die Rekordsumme von 91 Millionen Euro versteigert. Und der Trend hält an: So rechnen Branchenexperten auch für das restliche Jahr mit weiter steigenden Preisen, wie das Hamburger Abendblatt in einem Artikel zum Thema berichtet.
Bei der Investition in Kunstwerke gibt es einige Punkte zu beachten. Denn der Preis eines Kunstwerkes entspricht nicht immer auch dessen Wert. Welche Preise Kunstwerke auf Auktionen erzielen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu zählen die Popularität des Künstlers, seine nationalen und internationalen Erfolge und die bisherige Verbreitung seiner Werke. Aber auch Mode und Geschmack nehmen Einfluss auf den Preis des Kunstwerks. Besonders beliebt als Geldanlage sind momentan französische Impressionisten, die zu den großen Klassikern zählen, aber auch Pop-Art-Künstler sowie deutsche Ex- und Impressionisten. Volker Kuhnert, Galerist und Künstler aus Oldenburg, rät laut einer Mitteilung der Deutschen Presse-Agentur dazu, in die Bilder junger, unbekannter und neuer Künstler zu investieren. "Da hat man große Chancen, dass das Bild später an Wert gewinnt."
Besonders risikoreich stellt sich die Investition in Kunstwerke für Kunst-Laien dar. Da der Kunstmarkt unvorhersehbar ist, gibt es keine Garantie, dass ein Kunstwerk auch an Wert gewinnt. Kleinanleger sollten sich dessen stets bewusst sein und niemals mehr Geld in Kunst anlegen, als sie verkraften könnten, zu verlieren.
Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den aktuellen Kunstmarkt und lassen Sie sich als Kunst-Laie unbedingt fachmännisch beraten. Genau wie bei Aktienfonds hat es sich auch bei Kunst als Geldanlage bewährt, das zu investierende Geld zu streuen. Verteilen Sie Ihr Geld auf unterschiedliche Kunstwerke von unterschiedlichen Künstlern aus unterschiedlichen Stilrichtungen. So minimieren Sie Ihr Anlagerisiko. Lassen Sie das gewünschte Kunstwerk außerdem auf Echtheit prüfen und eventuell eine Materialanalyse durchführen. Auch mehrere Werke ein und desselben Künstlers können Qualitätsunterschiede aufweisen. Letztendlich gilt aber vor allem, dass Sie niemals mehr Geld investieren sollten, als Sie bereit wären zu verlieren.
Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, können sich Kunstwerke durchaus als Geldanlage bewähren und hohe Renditen einfahren. Denn besonders bei Kunstwerken gelingen zwar selten, aber immer wieder, Glücksgriffe, die sich Jahre später als wahre Goldesel entpuppen.
12.10.2012, 15:09 Uhr | iw (CF)
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